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Zur Anmeldung 1. Joß-Fritz Jugendopen Untergrombach 2018.

Aktuelles

U12 Mannschaftsmeisterschaften: SCU wird Vizebezirksmeister

In Neureut fanden die U12 Mannschaftsmeisterschaften des Bezirks Karlsruhe statt. Titelverteidiger SC Untergrombach war mit runderneuertem Team angetreten, nachdem R. Doll, P. Nied und T. Burger aus der erfolgreichen Vorjahresmannschaft diesmal in der U14 antreten müssen. Dennoch hatte man eine würdige Mannschaft am Start: Marc und Luca Toth, Lennard Los und Andre Hayen. Mit diesem Team war der SCU unter den drei Titelfavoriten. Insgesamt nahmen acht Mannschaften teil. Der SCU musste sich lediglich unglücklich KSF II (eigentlich KSF I) geschlagen gaben und besiegte alle anderen Gegner. Am Ende wurde es der zweite Platz, ein Ergebnis, was die hervorragenden Platzierungen der letzten Jahre bestätigt. Zum Turnierbericht.


Blick in den Turniersaal, vorne de Titelverteidiger SCU mit Andre Hayen (4), Lennard Los (3), Luca Toth (2) und Marc Toth (1)

Alexander Doll ist SCU-Jugendmeister 2017



Das SCU-Jugendturnier 2017 ist abgeschlossen, die Sieger stehen fest und die DWZ-Auswertung liegt vor. Das Turnier war mit 15 Teilnehmern gut besetzt. Einen völlig ungefährdeten Start-Ziel-Sieg legte Alexander Doll (U16) hin, der mit 7 aus 7 souveräner Jugendmeister wurde. Seine zuletzt starken Leistungen bestätigte Pascal Nied (U14) mit Platz 2, den er sich in einer denkwürdigen Partie gegen Simon Kling hart erarbeitete. Dritter wurde Marc Toth (U12), punktgleich aber mit besserer Buchholz vor Bruder Luca Toth und Simon Kling, die dafür beide kräftig an DWZ zulegen konnten. Das Turnier wird 2018 ganz sicher wieder stattfinden, dann möglicherweise als im Format eines offenen DWZ-Wochenendturnier.

Landesliga: Verdiente Niederlage gegen den SK Durlach

von Markus Krieger

Am zweiten Spieltag der jungen Saison ging es erneut daheim gegen den SK Durlach. Im Vergleich zur ersten Runde mussten wir leider auf einige Spieler verzichten, so dass unser DWZ-Schnitt knapp 100 Punkte unter dem des Gegners lag, was diesem die Favoritenrolle bescherte. Zur Freude aller konnte Konrad uns nach längerer Abwesenheit wieder verstärken.

Wir traten wie folgt an:

  1. Stefan Doll
  2. Alex Doll
  3. ich, Markus Krieger
  4. Almir Zjajo
  5. Konrad Schmalfuss
  6. Rebecca Doll
  7. Martin Spitz
  8. Bernhard Kling

Leider hat es sich früh im Mannschaftskampf abgezeichnet, dass es diesmal wahrscheinlich nichts zu holen gab, wobei es dennoch schön ist, dass die Mannschaft ordentlich gekämpft hat. Am achten Brett konnte Bernhard seinem Gegner Paroli bieten und sich im Mittelspiel mit diesem auf ein Remis einigen, ein zufriedenstellendes Ergebnis. Auf der Position davor sah sich Martin früh einem vermutlich inkorrekten aber nicht zu unterschätzendem Qualitätsopfer gegenübergestellt, welches ein präzises Nachdenken erforderte. Martin konnte die Partie gut abwickeln und hatte am Ende die bessere, aber nach wie vor komplizierte Stellung, in Anbetracht seiner Zeitnot hatte auch er sich mit seinem Kontrahenten auf ein Remis geeinigt, was in Ordnung geht.

Am sechsten Brett hatte sich die junge und aufstrebende Rebecca sich mit einem starken Gegner zu messen. Nachdem sie bei der Abwicklung ins Mittelspiel leider einen Bauer eingestellt hatte, konnte sie ihrem Gegenüber noch lange Paroli bieten, schließlich konnte er sich jedoch durchsetzen. Trotzdem eine gute Leistung, die Hoffnung auf die Zukunft macht. Davor hat uns wie eingangs erwähnt wieder Konrad unterstützt. Gegen seinen Angstgegner Giacomelli hat er eine gute kämpferische Leistung abgerufen, so dass er trotz Minusbauern sein Endspiel Remis halten konnte. An Brett vier kam es zu einem ähnlichen Bild wie bei Bernhards Partie. Almir und sein Gegner  schenkte sich nichts, so dass nach einigen taktischen Kombinationen am Ende ein Turm + Springer-Endspiel übrig geblieben ist, was ebenfalls in einer Punkteteilung endete. Eine Enttäuschung hingegen war in dieser Runde meine Leistung. Nachdem ich im Mittelspiel eine Zugfolge falsch eingeschätzt hatte, fand ich mich schnell in bedrängter Stellung wieder, die mein Gegenüber gnadenlos auszunutzen wusste. Bis zum Endspiel konnte ich die Partie noch einigermaßen offen halten, nach einem weiteren Fehler meinerseits hatte ich dann jedoch zeitnah verdient verloren. Am zweiten Brett hat sich Alex als positive Erscheinung des Spieltags präsentieren können. Gegen einen Genger mit ca. 300 DWZ mehr konnte er nach der Eröffnung einen gefährlichen Angriff initiieren, den sein Kontrahent nur mit Mühe abwehren konnte. Im Anschluss hat sich leider die Erfahrung durchgesetzt, so dass Alex nach toller Leistung die Segel streichen musste.

Abschließend noch ein paar Worte zum Spitzenspiel in dieser Runde. Stefan konnte sich im Mittelspiel einen leichten Vorteil erarbeiten, der allerdings wohl nur sehr schwer in einen Sieg umzusetzen war. Nachdem der Mannschaftskampf rechnerisch verloren gegangen war, hat auch er sich mit seinem Kontrahenten auf ein Remis geeinigt. Insgesamt ging das Mannschaftsduell somit leider verdientermaßen mit 2,5:5,5 verloren. Auf Grund der Personalsituation eine zu erwartende Niederlage, die es in den folgenden Mannschaftskämpfen zu korrigieren gilt.

Am dritten Dezember tritt die zweite Mannschaft beim SV Calw an, es bleibt zu hoffen, dass wir dann wieder die eine oder andere Verstärkung von oben erhalten können.

Kreisklasse C: SCU IV sorgt für faustdicke Überraschung


Bild mit freundlicher Genehmigung von K. Wodzinski

In der Kreisklasse C musste die vierte Mannschaft des SC Untergrombach beim Klassenprimus KSF VII antreten. Und die KSF-Damenriege hatte sich offfensichtlich einiges vorgenommen: Noch einmal verstärkt gegenüber dem ersten Spieltag mit einem DWZ-Schnitt von 1390 ging das Team als haushoher Favorit an den Start. Der SCU vertraute auf die in Pfinztal siegreiche Formation. Nach rund zwei Stunden Spielzeit war eigentlich noch alles offen, man hoffte auf ein mögliches Unentschieden. Lediglich am Brett von Andreas Burger war ein Untergrombacher Nachteil erkennbar. Und dann folgte eine Überraschung auf die andere: Kai Burger setzte die frischgebackene Bezirksmeisterin auf der Grundreihe matt, nachdem er die Partie die gesamte Zeit über ausgeglichen gestalten konnte. Simon Kling hatte es gegen Dana Chung diesmal etwas ruhiger angehen lassen und einen Bauern eingebüßt, konnte aber den Spieß umdrehen und mit Läufer und Turm die Gegnerin auf der Grundreihe paralysieren und dann mattsetzen. Und auch Tim Burger gelang das Kunststück, gegen eine 300 DWZ stärkere Gegnerin einen takischen Schlag zum Sieg zu verwerten. Binnen weniger Minuten stand es 0:3! Am Spitzenbrett war die Luft bereits raus, ein Remis lag in der Luft. Andreas Burger konnte einen gegnerischen Fehler ausnutzen und hatte plötzlich selbst bessere Stellung. Luca Toth stand gut, Marc Toth stand ganz offensichtlich auf Gewinn. So konnte Mannschaftsführer und Vater Ralf Toth am Spitzenbrett abwarten, bis Marc nach ganz starker Partieführung gegen ebenfalls deutlich DWZ-überlegene Gegnerin das Matt herbeigeführt hatte. Beim Stand von 4:0 konnte Vater Toth durch Stellungswiederholung den Mannschaftssieg sicherstellen. Die Sensation war perfekt! Kurz darauf ließ sich Andreas Burger ebenfalls auf Punkteteilung ein. Aber es kam noch besser: Luca Toth hatte ebenfalls Gewinnstellung erreicht, auch hier bei 300 DWZ Differenz. Sein Remisangebot war abgelehnt worden, nun verwertete Luca ganz sicher seine Qualität Vorteil im Endspiel und ließ sich auch nicht mehr "austricksen". Am Ende musste nur Michael Hayen am letzten Brett in einer sehr interessanten Partie die Segel streichen. Seine Gegnerin hatte mal eben zwei Figuren ins Geschäft gesteckt und dafür starken Angriff auf den König erhalten. Michael fand die richtige Verteidigung leider nicht. Am Ende hieß es 2:6 für Untergrombach und die Spitzenposition konnte ganz sicher verteidigt werden. Die Jugendlichen des SCU sind ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg und haben Lust auf mehr. Am 3.12. geht es weiter mit einem Heimspiel und Derby gegen Bruchsals Dritte.

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Zweite Liga Süd: SCU - SC Viernheim 1½ : 6½

von Heinz Fuchs

Am zweiten Spieltag der zweiten Liga Süd musste der SCU gegen den Meisterschaftskandidat SC Viernheim antreten. Bei einem Elounterschied von etwa 300 Punkten kann man unsere drei Remisen noch als Erfolg werten. IM Christian Maier, FM Bernd Schneider, FM Dan Florea und Veaceslav Cofman waren chancenlos und kamen unter die Räder. Joachim Sieglen konnte sich mit Weiß lange Zeit halten, vergab aber im 40. Zug die Chance auf eine Punkteteilung. Stark spielten unsere beiden Legionäre IM Nicolas Brunner und IM Paul Velten, die beide relativ ungefährdet zu einer Punkteteilung gegen deutlich stärkere Gegner kamen.
Ich selbst brachte das Kunststück fertig, gegen einen der aktuell stärksten spanischen Schachspieler und 400 Elopunkte Differenz, mit den schwarzen Steinen, völlig sicher ein Remis zu erzielen. Nach 57 Zügen bot er mir Remis an, das ich gerne annahm. Hier bewahrheitete sich wieder einmal die Schach-Weisheit, wenn man keinen Fehler macht, kann der Gegner nicht gewinnen! 

Zusammenfassend muss man leider sagen, dass derartige sportliche Vergleiche nur noch wenig Sinn machen.

Bezirksjugendmeisterschaft: SCU überzeugt mit Quantität und Qualität

Mit neun Teilnehmern aus Untergrombach fanden am Wochenende die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften Karlsruhe statt. Damit stellte der SCU das drittgrößte Kontingent nach den KSF und Ausrichter Ettlingen. Alexander Doll gewann souverän die U16 und ist Bezirksmeister 2017. Marc Toth wurde Zweiter in der U12 und ist für die Badischen Meisterschaften qualifiziert. Auch Pascal Nied wurde Bezirksvizemeister und hat gute Karten in Sachen Freiplatzantrag. Simon Kling und Lennard Los konnten massiv DWZ zulegen und Neuzugang Levin Kastner zeigte ebenfalls eine ansprechende Leistung.

Zum Turnierbericht


Nur ein Teil des Untergrombacher Kontingents: Marc Toth (U12), Pascal Nied (U14), Luca Toth (U10), Simon Kling (U14) und Shah-Zeb Syed (U14).

SCU-Blitzturnier gestartet

von Marlis Jahraus

Die neue Blitzturnierserie 2017/18 ist gestartet. Mit 9 Teilnehmern verpassten wir knapp die Zweistelligkeit. Das wird hoffentlich noch in einer der nächsten Runden getoppt. Auch dieses Jahr ist das Teilnehmerfeld wieder bunt gemischt und Kinder und Jugendliche aus unseren Nachwuchsabteilungen liefern sich interessante Matches gegen die alten Hasen.  Richtig heiß her ging es in der Partie des Letztjahressiegers Jens Jonitz gegen den stärksten Konkurrenten Stefan Doll. Mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr konnte Jens die Partie für sich entscheiden und ist somit der Sieger der ersten Blitzrunde.

Zweite Liga Süd: SCU - FB Mörlenbach 3:5

von Heiko Schleicher

War es das schon nach der ersten Runde?  Man muss es fast befürchten, denn die 2. Liga ist so unfassbar stark geworden, dass man nur dann eine Minimalchance auf den Klassenerhalt hat, wenn man die sogenannten Schlüsselspiele gegen die Mannschaften gewinnt, die auf Augenhöhe sind, und dann vielleicht noch die ein oder andere Überraschung gelingt. Wenn aber schon Ersteres nicht erreicht wird, tja dann sieht es doch leider schon zum Saisonbeginn sehr düster für das angestrebte Saisonziel Klassenerhalt aus. Die doch ziemlich unerwartete Niederlage am ersten Spieltag gegen den hessischen Aufsteiger ließ jedenfalls alle ratlos und deprimiert zurück. Die Schwarz - Niederlage von N. Brunner am Spitzenbrett gegen den starken GM Kunin konnte man noch als vertretbar und nicht gänzlich unerwartbar einbuchen, dass man dann an den hinteren Brettern aber fast vollständig einbrach, war schwer zu fassen. J. Kountz und J. Sieglen hatten rabenschwarze Tage erwischt, auch B. Schneider konnte seine sieglose Serie nicht beenden, lediglich V. Cofman konnte auch mit tatkräftiger gegnerischer Mithilfe in einer längst verloren eingeschätzten Partie zumindest noch einen halber Zähler retten. Ein tolles Debüt feierte Neuzugang P. Velten, der mit einem feinen Figurenopfer den Königsflügel von GM Galdunts gleichsam pulverisierte. In einer stark remisverdächtigen Partie erhielt C. Maier im beginnenden Endspiel ein sofort entscheidendes Geschenk durch einen einzügigen Einsteller, am Ende aber verzichtete Mannschaftsführer H. Fuchs aufgrund der bereits feststehenden Niederlage auf Versuche, sein geringfügig besser stehendes Endspiel gewinnen zu wollen.

Gastgeschenke aus Untergrombach: SCU III unterliegt knapp im Derby

von Heiko Schleicher

Zum Saisonbeginn 2017/18 entschied sich unsere Dritte leider dazu, äußerst generös Gastgeschenke zu verteilen, so dass trotz sehr guter Aufstellung ziemlich leichtfertig zwei wichtige Punkte aus der Hand gegeben wurden. In seinem Debut am Spitzenbrett zeigte Kay ein solide Vorstellung, die sein Gegenüber zu derart langem und intensivem Nachdenken inspirierte, dass dieser prompt die Bedenkzeit überschritt. Alex Wachter lehnte nach einem zu optimistischen Figurenopfer von Alfred Hügel zweimal ein Remisangebot ab und steuerte mit ruhiger Hand im Endspiel sicher den Sieghafen an. In einer von zum Teil grotesken beiderseitigen Fehlzügen geprägten Partie bewahrheitete sich am Brett von Heiko mal wieder die alte Schachweisheit, dass derjenige verliert, der den letzten Fehler macht, und dies war dankenswerterweise der Gast aus Forst. Doch damit hatten wir dann unser Pulver bereits verschossen und eine Pleite folgte der nächsten. An Brett 4 hatte Mannschaftsführer Bernhard völlig unnötig eine sehr zweifelhafte Eröffnung gespielt und stand sehr bald vor einer hoffnungslos ruinierten Stellung. Jungtalent Pascal an Brett acht hatte sogar bereits eine Figur gewonnen, unterschätzte jedoch möglicherweise in verfrühter Siegesgewissheit einen Gegenangriff und musste noch die Segel streichen. Auch Britta und Marlis verloren in ihren Begegnungen irgendwann den Faden, gerieten materiell und positionell in Nachteil und ließen auch mögliche Punkte zu leicht liegen. Auch unsere letzte Hoffnung Rebecca hatte inzwischen fehlgegriffen und war wohl auch auf die Verliererstraße geraten, aber um den bereits greifbaren Mannschaftserfolg endgültig zu sichern offerierten die Förster nun ihrerseits mit einem Remisangebot ein Gastgeschenk, das ihnen aber nicht allzu schwer fiel und für uns nur noch einen schwachen Trost bedeutete.  Das muss besser werden.

Neu formierte vierte Mannschaft fährt hohen Sieg ein

Der SC Untergrombach hat für der laufenden Saison die vierte Mannschaft aus der D-Klasse in die C-Klasse hochgemeldet. Dies bedeutet vor allem eine Vergrößerung von vier Spielern auf die volle Mannschaftsstärke von acht Spielern. Als Mannschaftsführer am ersten Brett tritt Jugendleiter Ralf Toth an, dahinter folgen in der Regel sieben Jugendliche. Ausnahme bei Auswärtsspielen, wenn ein zweiter Fahrer gebraucht wird. So auch am ersten Spieltag, als es nach Berghausen ging zum SV Pfinztal III. An Brett 2 verstärkte Andreas Burger die Mannschaft. Vor Ort gab es eine Überraschung für die Untergrombacher, die am Ende mit einem hohen Sieg nach Hause fuhren. Für den Spielbericht bitte "weiterlesen".

Die Brüder Kai und Tim Burger fuhren gleich am ersten Spieltag einen Doppelsieg ein.

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