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Zweiter Platz beim Hans-Thoma-Cup für Luca Toth

Die Untergrombacher Fraktion beim "Hans-Thoma-Cup" (Meisterschaft der Grundschüler Karlsruhe): Maximilian Kindler, Louis Weber, Luca Toth, Aaron Scherer und Mattis Zimmermanns

Am 4.7. fand in Karlsruhe der "Hans-Thoma-Cup" statt, die Meisterschaft der Grundschüler aus Karlsruhes Schulen. Vom SC Untergrombach waren fünf Spieler dabei: Luca Toth holte mit 6,5 aus 7 den zweiten Platz, mit schlechterer Feinwertung hinter Turniersieger Tobias Kiefhaber (KSF). Aaron Scherer kam auf 4,5 Punkte aus 7 Runden, Mattis Zimmermann überraschte mit 4 aus 7 mit einem ebenfalls sehr guten Ergebnis. Für Maximilian Kindler (2 Punkte) und Louis Weber (1,5 Punkte) war es das erste Schachturnier und sie konnten viel Erfahrung sammeln. Bis auf Aaron können alle im kommenden Jahr einen neuen Anlauf nehmen. Das Endergebnis hat der Veranstalter zur Stunde leider noch nicht veröffentlicht.


Knapp über 80 Teilnehmer sind OK, 100 hätten Platz gehabt.

Vom KSF-Team routiniert veranstaltet, fand die Meisterschaft der Karlsruher Grundschüler wie auch in den vergangenen Jahren in der Schach-Schule Hans-Thoma Schule in der Karlsruher Innenstadt statt. Und die besten Spieler dieser Altersklasse waren vertreten: Die Topfavoriten kamen von den KSF: Valentin Eichhorn (1498) und DM-Teilnehmer Tobias Kiefhaber (1404), aber auch Luca Toth (1380, SC Untergrombach) und Tim Uhlmann (1355, SF Neureut) hatten Chancen auf den Titel.

In der Spitze ging es ab Runde 4 zur Sache: in einem wilden Geblitze zog V. Eichhorn überraschend gegen J. Schulz (1207) den Kürzeren, Kiefhaber und Toth gewannen ihre Partien. In der fünften Runde kam es an Brett 2 zur Paarung L. Toth gegen J. Schulz:


In seiner stärksten Partie des Tages zerlegte Luca Toth (links) die Caro-Kann-Verteidigung von Jonas Schulz (KSF) mit einem mächtigen Angriff an Königsflügel

Luca spielte stark auf und in einer seiner besten Partien griff er mit Sinn und Verstand am Königsflügel scharf an und nutzte einen einzigen Fehler zum Durchbruch. In der vorletzten Runde kam es zum Gipfeltreffen: Von beiderseitigem großen Respekt geprägt, trennten sich Tobias Kiefhaber und Luca Toth kurz nach der Eröffnung mit Remis. In der letzten Runde lösten beide ihre Aufgaben: Luca setzte sich gegen Tim Uhlmann gut durch, Tobias Kiefhaber schlug J. Schulz. Am Ende war es die Zweitwertung, die knapp zu Gunsten des Karlsruhers entschied. Im Gegensatz zu ihm kann Luca im nächsten Jahr aber nochmal antreten. Ein starkes Turnier vom jungen Untergrombacher und das nächste Ausrufezeichen nach der sensationellen Leistung beim Joss-Fritz Jugendopen.


Hatten viel Spaß und spielten überzeugend und gut auf: Aaron Scherer (links) und Mattis Zimmermann

Als Viertklässler gehört Aaron Scherer auf diesem Turnier schon zum "alten Eisen". Er hatte wirklich ein paar ganz starke Gegner am dem Brett (T. Kiefhaber, S. Hoffmann) und kann mit seinen 4,5 Punkten aus 7 sehr zufrieden sein. Leider setzte in der letzten Runde in totaler Gewinnstellung Patt, sonst wären es sogar 5 Punkte gewesen. Helmsheimer Kollege Mattis Zimmermann spielte eines seiner besten Turniere, zeigte klar aufsteigende Leistung und überraschte seinen Trainer mit 4 aus 7. Als Drittklässler darf er auch im kommenden Jahr noch einmal antreten. 


Viel zu lernen gab es für Louis Weber in seinem ersten Schachturnier

Louis Weber und Maxi Kindler sind beide recht neu beim SCU und für sie kam dieses Grundschulturnier gerade recht. Hier konnten sie reichliche Erfahrung sammeln. Maxi konnte sogar ein wirklich stark herausgespieltes Matt aufs Brett zaubern, wie das folgende Foto beweist. Gerade hat er die Türme verdoppelt...


Maximilian Kindler (links) verstand schnell, dass die anderen auch nur mit Wasser kochen und holte glatt einen sehr schönen Sieg in seinem ersten Turnier: Im nächsten Zug folgte Td1 matt! Klasse, Maxi!!

Louis war enttäuscht, weil es für ihn nicht zum Pokal gereicht hat. Ehrgeiz hat der Junge! Wenn beide fleißig Freitags weiter trainieren, dann klappt es auch bald mit dem Pokal. 

Summa summarum waren wir sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf für alle Beteiligten. Der Dank geht an die Ausrichter von den KSF, das Team um Adrian Gschnitzer mit den üblichen Verdächtigen haben das Turnier routiniert und souverän über die Bühne gebracht.

von Ralf Toth

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