2. Mannschaft Erster Spieltag

Bereichsliga Nord 2 Staffel 3 - Verbandsrunde 2019/2020

Absteiger aus Landesliga: -
Aufsteiger aus Bezirksklasse: SF Eggenstein-Leopoldshafen, SC Karlsdorf

Mannschaftsführer: Markus Krieger

Erster Spieltag: 29.09.2019

SC Untergrombach II

1774 -

SF Wiesental

1795

4 - 4

SF Zeutern 1737 - SSV Bruchsal 1817

3 - 5

SF Eggenstein-Leopoldsh. (N) 1657 - SF Forst II 1773

4 - 4

SK Durlach 1851 - SC Karlsdorf (N) 1728

6 - 2

Karlsruher SF IV 1710 - SK Jöhlingen 1812

3½ - 4½

Erster Spieltag: Einzelergebnisse

Brett

SC Untergrombach II

DWZ  

SF Wiesental

DWZ

Ergebnis

1 Krieger, Markus 2077 - Widmann, Volker 2033

1-0

2 Weiler, Wolfgang 1959 - Fischgräbe, René 1910

½

3 Nied, Pascal 1791 - Amann, Hubert 1850

1-0

4 Mesic, Emir 1782 - Martus, Jürgen 1822

0-1

5 Toth, Marc 1633 - Heilig, Hubert 1814

½

6 Toth, Luca 1573 - Rothardt, Frank 1764

1-0

7 Jahraus, Marlis 1601 - Gillner, Markus 1587

0-1

8 - - - Martus, Heinz 1581

- +

Erster Spieltag: Tabelle

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpunkte BW DWZ-Schnitt
1 SK Durlach 1 2:0 6 28 1851
2 SSV Bruchsal 1 2:0 5 24 1817
3 SK Jöhlingen 1 2:0 22 1812
4 SF Eggenstein-Leop. (N) 1 1:1 4 23 1657
5 SC Untergrombach II 1 1:1 4 22½ 1774
6 SF Wiesental 1 1:1 4 13½ 1795
7 SF Forst II 1 1:1 4 13 1773
8 Karlsruher SF IV 1 0:2 14 1710
7 SF Zeutern 1 0:2 3 12 1737
8 SC Karlsdorf (N) 1 0:2 2 8 1728

Spielbericht

von Markus Krieger

Zum ersten Mannschaftskampf der neuen Saison durften wir von der zweiten Mannschaft des SC Untergrombachs die Gäste aus Wiesental begrüßen.

Wenn alles wie geplant verlaufen wäre, hätten wir eine leicht favorisierte Mannschaft an die Bretter bekommen. Da unser Brett drei jedoch unentschuldigt und unerreichbar nicht erschienen ist, mussten wir leider zu siebt und noch dazu mit einigen Minuten weniger auf der Uhr antreten, da wir gutgläubig auf ein plötzliches Erscheinen des fehlenden Spielers gewartet haben. Gegen 10:20 Uhr haben wir den Mannschaftskampf dann schließlich zu siebt begonnen mit jeweils 20 Minuten weniger auf der Uhr.

Die Aufstellung las sich somit wie folgt:

Krieger, Markus - Widmann, Volker
Weiler, Wolfgang - Fischgräbe, René
Nied, Pascal - Amann, Hubert
Mesic, Emir - Martus, Jürgen
Toth, Marc - Heilig, Hubert
Toth, Luca - Rothardt, Frank
Jahraus, Marlis - Gillner, Markus Karl
kampflos - Martus, Heinz

Die Erwartung lag bei ziemlich genau 3:5, so dass, soviel schon mal vorneweg, wir mit dem 4:4 insgesamt sehr gut leben können. Die Spiele werden ungefähr in der Reihenfolge ihres Endzeitpunkts beschrieben. An Brett vier hatte Emir nach der Eröffnung eine relativ ausgeglichene Stellung auf dem Brett, wobei er bereits nach wenigen Zügen den Zeitnachteil umkehren konnte. Als ein Spieler, der sehr schnell spielt und damit quasi niemals in Zeitnot gerät, stellte der Zeitnachteil für ihn somit kein wirkliches Problem dar. Schnelles Spielen bringt jedoch bekanntermaßen oftmals auch das Risiko mit sich, sich zu ungenauen und/oder schwächeren Zügen verleiten zu lassen. So geschehen bei Emirs Partie. Nachdem er im Mittelspiel Züge des Gegner übersehen hatte, geriet er relativ zügig in eine Verluststellung, so dass er aufgab und wir mit 0:2 ins Hintertreffen gelangten.

Zeitgleich endete dafür jedoch auch Pascals Partie mit einen Gewinn für uns. Ohne viel von dem Spiel mitbekommen zu haben, hat Pascal seinen Gegner wohl relativ souverän von Anfang an gefordert und letztendlich die Partie für sich entscheiden können. 1:2. An Wolfgangs Brett zwei entwickelte sich aus der Eröffnung heraus Richtung Mittelspiel hin eine extrem geschlossene Stellung mit dichten Bauernreihen und kaum Möglichkeiten auf beiden Seiten, um die Linien zu öffnen. Folgerichtig kam es zu einem Remis im Mittelspiel: 1,5:2,5.

An Brett eins durfte ich mich mit dem Bezirksturnierleiter messen. Aus der Berliner Verteidigung heraus entwickelte sich eine interessante und ungewöhnliche Stellung mit Chancen auf beiden Seiten, tendenziell mit minimalen Vorteilen für mich. Im Übergang zum Endspiel hin übersah mein Gegenüber einen Zug meinerseits, der augenscheinlich in einem Figurenverlust zu enden schien. Tatsächlich hätte sich jedoch quasi zufällig die Möglichkeit ergeben, den Figurenverlust auszugleichen (wir beide hatten die Möglichkeit zunächst jedoch nicht gesehen).

Da mein Kontrahent kurzzeitig so geschockt war von dem vermeintlichen Einsteller, gab er die Partie vorschnell verloren. Im Endeffekt wäre eine Stellung entstanden, die lediglich geringe Vorteile für mich mit sich gebracht hätte, so dass an dieser Stelle - zumindest was das Zustandekommen des Punktes angeht - von einem glücklichen Sieg gesprochen werden kann. Der Rückstand wurde ausgeglichen: 2,5:2,5.

Die beiden Toth-Brüder an fünf und sechs lieferten wieder einmal gute und sauber vorgetragene Partien ab: Marc konnte seinem fast 200 DWZ-stärkeren Gegner jederzeit Paroli bieten, so dass sich beide Kontrahenten im Endspiel auf ein Remis einigten. Luca an Brett sechs wiederum - ebenfalls gegen einen Spieler mit ca. 200 DWZ mehr - gelang es sogar, souverän aus der Eröffnung heraus ins Mittelspiel zu gelangen und dort eine Figur zu gewinnen. Da auch beide Damen bereits getauscht waren, war es für ihn ein leichtes, das Endspiel mit zwei Türmen plus Springer gegen zwei Türme unspektakulär abzuwickeln und den nächsten Punkt für uns einzusammeln: 4:3.

Marlis an Brett sieben lieferte zunächst ebenfalls eine souveräne Leistung ab und fand sich nach einem relativ wilden Mittelspiel in einem tendenziell eher gewonnenen Endspiel wieder. In diesem übersah sie jedoch leider eine Kombination des Gegners, was in einem Figurenverlust endete, so dass die Partie nicht mehr zu retten war - 4:4.

Betrachtet man den Verlauf des Mannschaftskampfes, ist somit durch ein knapper Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. Aufgrund der Tatsache, dass wir jedoch nur zu siebt, mit einem Zeitnachteil und noch dazu als Außenseiter in den Mannschaftskampf gestartet sind, bin ich mit dem 4:4 zufrieden.

Anfang November geht es für uns weiter in Zeutern, die zum Start eine Niederlage gegen Bruchsal verschmerzen mussten. Es wird dafür gesorgt sein, dass wir in diesem Spiel nicht in Unterzahl antreten werden.