2. Mannschaft

Landesliga Nord 2 - Verbandsrunde 2017/2018

Absteiger aus Verbandsliga: Karlsruher SF II, SC Pforzheim
Aufsteiger aus Bereichsliga: SF Conweiler

Mannschaftsführer: Markus Krieger

Erster Spieltag: Tabelle

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpunkte BW DWZ-Schnitt
1 SF Neureut 1 2:0 27 1934
2 SC Pforzheim (A) 1 2:0 6 22½ 2062
3 SC Untergrombach II 1 2:0 25½ 2040
4 SF Conweiler (N) 1 2:0 24½ 1903
5 SV Calw 1 1:1 4 18½ 1929
6 SC Mühlacker 1 1:1 4 17½ 1960
7 SK Durlach 1 0:2 11½ 1946
8 Karlsruher SF II (A) 1 0:2 10½ 1988
9 Slavija Karlsruhe 1 0:2 2 13½ 1809
10 SC Waldbronn 1 0:2 9 1874

Auf- und Absteiger am Saisonende:

Mannschaftsübersicht

Rg Mannschaft DWZ-Schnitt
letzte Saison
DWZ-Schnitt
erste 8
DWZ-Schnitt
erste 16
Platz
letzte
Saison
1 Karlsruher SF II (A) 2007 2097 2038 VL 8
2 SC Pforzheim (A) 2065 2076 1967 VL 9
3 SK Durlach 1945 2020 1869 LL 3
4 SC Mühlacker 1923 1968 1843 LL 4
5 SF Neureut 1904 1941 1812 LL 5
6 Slavjia Karlsruhe 1858 1913 1761 LL 6
7 SC Waldbronn 1886 1930 1842 LL 7
8 SV Calw (N) 1892 1962 1803 LL 8
9 SC Untergrombach II 1887 2145 1935 LL 9
10 SF Conweiler 1879 1932 1809 BerL 1

Hinweis zur Mannschaftsübersicht und den Kadern: Stand 5.10.2017 (DWZ). Offensichtliche Strohleute aus den Ranglisten wurden weggelassen (zumeist inaktiv seit mehreren Jahren). Bei KSF II wurde zudem die Damen-Bundesligamannschaft aus der Aufstellung herausgerechnet.

Ausblick auf die Saison

Aus der Verbandsliga kommen zwei enorm spielstarke Absteiger, die allen Erwartungen nach auch den Aufstieg unter sich ausmachen werden: Warum der SC Pforzheim in der vergangenen Saison absteigen musste, hat wohl niemand so recht verstand. Zu stark ist die Mannschaft, die auch den Abgang ihres zweiten Bretts Emran Hamid (nach Eppingen) locker kompensieren kann und alles daransetzen wird, wieder aufzusteigen. Der zweite Absteiger, KSF II, sollte ebenfalls an jedem Spieltag eine Truppe aufstellen können, die in der Lage sein wird, jedes andere Team in der Liga zu bezwingen. Bei KSF II kommen außerdem spielstarke Nachwuchsspieler (S. Joeres, A. Chernykh) an, die sich im Laufe der Saison auch noch weiter verbessern werden. Allenfalls der SK Durlach kann da noch mithalten, aber nur wenn sie ihren finnischen Großmeister einfliegen und das wird auch nicht an jedem Spieltag möglich sein.

Mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird der SC Mühacker, der nach wie vor enorm kompakt aufstellen kann, obwohl sich die Rangliste dort noch einmal auf gerade noch 12 aktive Spieler reduziert hat. Spieler-Ausfälle darf sich Mühlacker jedoch nicht leisten. 

Alle anderen Teams werden gegen den Abstieg spielen, wobei die SF Neureut und der SC Waldbronn hier noch die besten Karten haben und vergangene Saison auch ungefährdet durchziehen konnten. Neureut hat sich zudem mit H. Weßbecher verstärkt. 

Der SC Untergrombach II wird wie immer schwer auszurechnen sein, könnte nominell das stärkste Team der Liga an die Bretter bringen, wenn es nicht so gut läuft, aber umgekehrt auch problemlos das Schwächste. Lichtblick: Mit A. Doll erreichte der erste starke Nachwuchsspieler die Mannschaft, er wird künftig Seite an Seite mit seinem Vater spielen. 

Der letztjährige Aufsteiger SV Calw steht genauso im Fokus wie auch der jetzige Aufsteiger SF Conweiler. Beide Teams können zwar durchaus konkurrenzfähige Mannschaften aufstellen, sind jedoch hinten weniger stark besetzt und müssen beweisen, ob sie auch in dieser Saison landesligatauglich sind. 

Ganz schwer wird es diese Saison für Slavija Karlsruhe, deren Kader auf gerade noch 12, bzw. 14 aktive Spieler geschrumpft ist. Auch in Bestbesetzung haben sie den schwächsten Kader der Liga, bei Ausfällen werden die hinteren Bretter kaum noch landesligatauglich zu besetzen sein.

Auftrag: Wie immer: Klassenerhalt. Der SCU II war in der vergangenen Saison bereits sportlich abgestiegen und konnte die Klasse nur halten, weil Trier aus der Schachbundesliga abgemeldet hat. Auch in dieser Saison droht der Abstieg. In den Schlüsselspielen die entscheidenden Punkte holen, mannschaftlich geschlossen auftreten heißt die Devise. Und ausharren, bis in den kommenden Jahren weitere Jugendspieler in die Mannschaft vordringen.