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Zur Anmeldung 1. Joß-Fritz Jugendopen Untergrombach 2018.

Aktuelles

Schach-Club Untergrombach trauert um Bernhard Ratzel

Der SC Untergrombach trauert um seinen ehemaligen Spitzenspieler Bernhard Ratzel, der am Wochenende im Alter von nur 64 Jahren verstorben ist. 

Ein Nachruf von Heiko Schleicher

Mit Trauer und Bestürzung musste ich am Wochenende die Nachricht entgegen nehmen, dass einer unserer Spitzenspieler der späten 70er und kurz nochmal Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre, Bernhard Ratzel, im Alter von nur 64 Jahren verstorben ist.

Zum Zeitpunkt des Einstiegs von Bernhard beim SCU war ich noch Anfänger bzw. Schüler und konnte insofern nur aus der Ferne bewundernd im wahrsten Sinne des Wortes zu ihm aufblicken. Er war ja in mancherlei Hinsicht eine außergewöhnliche Erscheinung, gut aussehend, immer sehr gut gekleidet und natürlich auch am Schachbrett mit herausragenden Fähigkeiten und Talenten gesegnet (vor allem mit den oftmals ungeliebten schwarzen Steinen), aus denen er durchaus noch hätte viel mehr machen können. Er hatte großen Anteil am geradezu kometenhaften Aufstieg des SC Untergrombach in der zweiten Hälfte der 70er Jahre, von dem wir letztlich bis zum heutigen Tage noch zehren bzw. profitieren.  Als er dann beruflich, wenn ich mich recht erinnere (zunächst ?) nach Saudi-Arabien, sich verändert hatte, war das für den Verein damals ein schwerer Verlust. Jahrein jahraus hatten wir ihn dann immer weiter auf der Rangliste weitergeführt aber es dauerte nach meiner Erinnerung fast ein Jahrzehnt, bis er dann tatsächlich mal wieder für uns am Brett saß - und fast nichts verlernt hatte !  In meinem ersten Jahr als Vorsitzender 1992 hatte ich mich daher um so mehr gefreut, als es nach einem dauerhaften Comeback von ihm in unserer Zweitbundesligamannschaft aussah, aber dann brach nach wenigen Monaten und einigen schwächeren Auftritten am Brett plötzlich der Kontakt mit ihm ab und er hörte mit dem Spielen auf. Es war dann auch kurz nach der Jahreswende 1992/1993 das letzte Mal, dass ich ihn gesehen hatte.

Der Verein wird Bernhard Ratzel ein ehrendes Andenken bewahren.

Weitere Neuzugänge für die Oberliga

Wechselt vom Bundesligaabsteiger Speyer-Schwegenheim nach Untergrombach in die Oberliga: Oliver Prestel

Der SC Untergrombach verstärkt weiter seine Oberligamannschaft: Vom Verbandsligisten SC Oberwinden kommt der  französische Internationale Meister Borya Ider (ELO 2495) als Ersatz für den nach Brombach abgewanderten Nicolas Brunner. Borya Ider spielte zuletzte beim GRENKE Chess Open in Karlsruhe und holte dort mit 6,5 Punkten den starken 28. Platz in einem hochkarätigen internationalen Feld. 

Vom Bundesligaabsteiger SG Speyer-Schwegenheim kommt Oliver Prestel, für den es eine Rückkehr nach Untergrombach ist. Prestel, der auch oft zu Gast beim Untergrombacher Open ist, spielte bereits in den Neunziger Jahren für Untergrombach in der gleichen Klasse. Beim Open in Untergrombach 2018 spielte er ein starkes Turnier und unterlag nur GM Shishkin. 

Für die Reserve der Oberligamannschaft ist neu im Verein Wolfgang Weiler, der vom Karlsruher SC ubu nach Untergrombach wechselt. Wir heißen alle Neuzugänge herzlich willkommen!

Saison 2018/19: Freiwilliger Abstieg und Aufstiegsverzicht


Die Spielersitzung zur Saison 2018 / 19 war gut besucht.

Unter Leitung von Clubchef Heiko Schleicher hatte die Spielersitzung am 7.6.18 grundlegende Entscheidungen zu treffen. Nach dem Weggang von sechs Stammspielern aus der zweiten Mannschaft war klar, dass Konsequenzen gezogen werden müssen. Die Schachfamilie Doll (Stefan, Alexander und Rebecca) wechselt zur OSG Baden-Baden, Stefan und Alexander bleiben dem SCU jedoch als Jugendtrainer erhalten. Konrad Schmalfuss legt ein Schach-Sabbatjahr ein. Dr. Martin Spitz verändert sich voraussichtlich beruflich und Jochen Kountz wechselt in die Oberligamannschaft. Die verbleibenden Spieler treten nun künftig in der Bereichsklasse an, der SCU II steigt freiwillig zum Saisonende ab. Die neue Mannschaft um Markus Krieger wird verstärkt durch Kay Hayen und Neuzugang Emir Mesic, dazu stößt am achten Brett der erste Jugendspieler Pascal Nied. Auch für die dritte Mannschaft ergeben sich Konsequenzen, da diese Spieler an die neue Bereichsligamannschaft wird abgeben müssen, wird die dritte Mannschaft auf ihr Aufstiegsrecht verzichten und erneut in der Kreisklasse A antreten. Die vierte Mannschaft wird nach dem Aufstieg in der B-Klasse spielen und die fünfte Mannschaft weiterhin in der Einsteigerklasse antreten. 

Der SCU trauert um Dr. Hermann Rückleben

Wie man der Website des BSV entnehmen kann ist am vergangenen Sonntag unserer frührer aktiver Spieler Dr. Hermann Rückleben im Alter von 79 Jahren verstorben. Der promovierte Historiker war in den 80er Jahren einige Jahre aktiv im SCU und auch in der Vorstandschaft als Schriftführer tätig. Er wird den Älteren Vereinsmitgliedern vor allem mit seinem eigenen unverwechselbaren staubtrockenen Humor in Erinnerung bleiben. Der Schachclub Untergrombach wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Training mit dem Meister: Offene Linien


Über die "offenen Linien" referierte der Untergrombacher FM Dr. Joachim Sieglen.

Gut besucht war der mittlerweile vierte Termin in der Serie "Training mit dem Meister". Diesmal konnte der langjährige Untergrombacher Bundesligaspieler FM Dr. Joachim Sieglen als Trainer gewonnen werden. FM Dr. Sieglen hatte das Thema der "offenen Linien" für seine Trainingseinheit ausgesucht. Er behandelte verschiedene Themen von der "Vorbereitung der Öffnung" über "Ringen und Besetzung der Linie" bis zur "Verwertung der Linie". Alle Themen wurden zunächst theoretisch erklärt und dann mit einem praktischen Partiebeispiel untermauert. Dabei wurden wahre Perlen ehemaliger Schachweltmeister (Botwinnik, Smyslow, Karpow und Spasski) herangezogen. Die Teilnehmer profitierten von einem fachkundig vorgetragenen und inhaltlich dichten Training und konnten wesentliche neue Erkenntnisse für ihre künftigen eigenen Partien mitnehmen. Der Dank gebührt dem Referenten FM Dr. Jochim Sieglen, dass er sich die Zeit für die Vorbereitung und Durchführung des Trainings genommen hat. 

Vor der Sommerpause wird es voraussichtlich noch einen weiteren Trainingstermin mit FM Jochen Kountz geben, der Termin wird zeitnah auf dieser Webseite veröffentlicht. 

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften 2018


Marc und Luca Toth auf der Deutschen Einzelmeisterschaft 2018 in Willingen 

Auf der heute endenden Deutschen Einzelmeisterschaft in Willingen errang Luca Toth in der U10 mit 5 aus 11 den 44. Rang (Setzlistenrang 48). Sein Bruder Marc erreichte in der offenen Deutschen Juniorenmeisterschaft (B-Turnier) mit 4 aus 9 den 86. Rang (Setzlistenplatz 101). Beide Untergrombacher legen an DWZ und Erfahrung zu. Wer wissen möchte, wie es den beiden in Willingen erging, bitte "weiterlesen".

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Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften mit Untergrombacher Beteiligung

Vom 19. bis 27. Mai 2018 finden in Willingen (Hessen) die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften aller Altersklassen statt. Der SC Untergrombach ist mit Luca Toth in der Altersklasse U10 vertreten. Mit seiner aktuellen DWZ von 1218 startet Luca dabei vom unteren Ende der Setzliste. Er hat sich durch den zweiten Platz auf der Badischen Einzelmeisterschaft für die nationale Ebene qualifiziert.

Trainiert wird Luca wie auch sein Bruder Marc seit Anfang des Jahres von der Untergrombacher Nummer Eins, Großmeister Davor Rogic - er wird Luca auch während der Deutschen Meisterschaft zur Seite stehen. Ziel für Luca wird sein, gute Partien zu zeigen und möglichst eine 1300er-Leistung zu erspielen, um dadurch den nächsten Schritt zu machen. Über die Deutschen Meisterschaften werden wir per Twitter und auf der SCU-Webseite berichten.

In Willingen wird ein großartiges Begleitprogramm angeboten, so findet parallel unter anderem die Offene Deutsche Juniorenmeisterschaft statt, hier startet Marc Toth im B-Turnier

Untergrombachs Oberligamannschaft nimmt Gestalt an


Verstärkt in der Saison 2018/19 die Oberligamannschaft des SC Untergrombach: FM Hans Wiechert (links) - hier im Duell mit seinem zukünftigen Mannschaftsführer IM Heinz Fuchs

Der SC Untergrombach wird in der kommenden Saison einziger und damit ranghöchster Karlsruher Vertreter in der Oberliga sein. Nachdem das Kapitel "Zweite Bundesliga" nach zwölf Jahren endgültig geschlossen ist, steht der Mannschaft ein radikaler Umbruch bevor: Den Verein verlassen IM Nicolas Brunner ebenso wie IM Paul Velten, der in Untergrombachs letzter Zweitligasaison sensationell aufspielte und sich den Großmeister-Titel sicherte. Beide suchen stärkere Gegner als es sie in der Oberliga gibt und wechseln mit unbekanntem Ziel. IM Christian Maier zieht es nach Emmendingen und Veaceslav Cofman verlässt den Verein aus beruflichen Gründen mit noch unbekanntem Ziel. Vom Verein bereits frühzeitig abgemeldet war der französische FM Thimotée Heinz, der nach seiner klaren Zusage für die abgelaufene Zweiligasaison noch vor dem ersten Spieltag entgegen allen Absprachen und ohne triftigen Grund einen Rückzieher machte und damit nicht unwesentlich am Untergrombacher Abstieg mit beteiligt war.

Die Mannschaft wird insgesamt ein "regionaleres" Gesicht als bisher bekommen. Kern des Teams bleiben Mannschaftsführer IM Heinz Fuchs, FM Bernd Schneider und FM Dr. Joachim Sieglen. Verlängert wurde vor allem die fruchtbare und langjährige Zusammenarbeit mit dem kroatischen Großmeister Davor Rogic, der künftig den SCU am Spitzenbrett anführen wird. Aus der bisherigen zweiten Mannschaft kommen FM Jochen Kountz und Markus Krieger. Weiterhin im Einsatz sein werden auch IM Oleg Spirin, FM Dan Florea und Jens Jonitz.

Neu in der Mannschaft ist FM Thomas Raupp (ELO 2291), er kommt vom SC Eppingen und will nach einem Sabbatjahr mit dem SCU in der Oberliga durchstarten. Als weiterer Neuzugang wechselt FM Hans Wiechert (ELO 2148)  von der SG Rochade Kuppenheim. Damit kann Untergrombach bereits eine konkurrenzfähige Mannschaft vorweisen, die Vereinsverantwortlichen sind jedoch noch mit dem einen oder anderen Spieler im Gespräch und es ist ja noch etwas Zeit für weitere Verpflichtungen.

SCU III siegt knapp und feiert den Aufstieg in die Bezirksklasse


Viel Glück am letzten Spieltag: Der SCU III siegt knapp gegen Neureut III und steigt auf in die Bezirksklasse

Spielbericht: Bernhard Kling 

Wie berichtet, konnte sich beim vorletzten Duell gegen Jöhlingen, die Dritte Mannschaft sich den Abstiegssorgen entledigen. Dass man mit einem Sieg in der letzten Runde noch Aufstiegschancen hätte, wurde aber als äußerst unwahrscheinlich, eigentlich verworfen. Aber es hat nicht nur Ettlingen unerwartet hoch gegen Waldbronn gewonnen, sondern auch uBu ließ sich vom Tabellenletzten Hambrücken, mit 4,5 zu 3,5 die Schau stehlen. Hambrücken hat nun sowohl Jöhlingen als auch Neureut hinter sich gelassen und die Tabelle nochmals ordentlich aufgemischt.
Und nun kam es, was ich letzte Woche noch mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen hatte: Untergrombach III ist nun Zweiter in der Kreisklasse A und wird damit in die Bezirksklasse aufsteigen, aus der man nach einem kurzen Intermezzo 2015/2016 wieder abgestiegen war.
Die einzelnen Partienverläufe heute gegen Neureut III sind im Grunde schnell erzählt: Nach dem Sieg unseres Neuzugangs Emir (Brett 8), konnte auch Alexander (Brett 4) seine Partie für sich entscheiden. Sowohl Kay (Brett 1) und ich (Brett 3) haben im Anschluss ziemlich zeitgleich die Remisangebote unserer Gegner angenommen, da auf den Brettern kein Durchkommen mehr möglich war, ohne Kopf und Kragen zu riskieren. Heiko (Brett 5) startete seinen Gegenangriff nach eigenen Angaben einen Zug zu früh und verlor, genauso wie Marlis (Brett 2). Pascal dagegen konnte souverän, auch wenn sich die Partie etwas zäh gestaltete, den Materialvorteil (Turm gegen Springer) für sich nutzen und den 4. Mannschaftspunkt beisteuern. Nun oblag es Britta (Brett 6) mit einem reinen Schwerfigurenendspiel noch den notwendigen halben Punkt beizusteuern. Dies gelang Britta nach etwa 5 Stunden, nachdem ihr Gegner im Bauernendspiel keinen Gewinnweg mehr sah und um ein Remisangebot nicht mehr herumkam, in das Britta natürlich einwilligte.
Mit diesem Sieg, schiebt man sich nun mit nur einen Brettpunkt Vorsprung vor Waldbronn auf den zweiten Tabellenrang und wird dadurch Aufsteiger dieser Klasse.
Herzlichen Glückwunsch an alle Akteure die im Verlauf der Saison dazu beigetragen haben.

Analyse der Saison: Ralf Toth

 

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Forst III und der nachfolgenden Niederlage gegen Durlachs Reserve war jedem klar, dass es in dieser Saison bis zum letzten Spieltag nur um den Klassenerhalt in der A-Klasse gehen würde. Spätestens nach dem Unentschieden gegen Abstiegskandidat Hambrücken in schwacher Untergrombacher Besetzung war klar, dass es eng werden würde. Aber eng ging es auch in der gesamten Klasse zu, mit Ausnahme von Primus Post Karlsruhe konnte im Grunde jeder jeden schlagen und viel hing von der jeweiligen Tagesform ab. Am vorletzten Spieltag gelang dem SCU III alles und mit einem 7,5:0,5 Sieg gegen Jöhlingen II hatte man sich aller Abstiegssorgen entledigt. Es gab den ein oder anderen, der zu rechnen begann und den theoretisch noch möglichen Aufstieg herbeiredete, aber dazu musste der SCU III nicht nur am letzten Spieltag gewinnen, sondern drei andere Mannschaften müssten auch noch dem SCU in die Karten spielen, so dass diese Aufstiegsträumer von ihren Kameraden nur müde belächelt worden. Und - es kam, wie es kommen musste - an einem perfekten letzten Spieltag passte alles zusammen und statt Abstiegsangst hieß es plötzlich, den Wiederaufstieg in die Bezirksklasse zu feiern. 

Die Mannschaft profitierte von mehreren Faktoren: Zum Einen war da ein zuverlässiges und spielstarkes Spitzenbrett in Form von Kay Hayen (6,5 aus 9), eine sehr solide Mittelachse um Bernhard Kling (5 aus 8), Alexander Wachter (5,5 aus 8) und Heiko Schleicher (4 aus 8) und mit Pascal Nied erreichte der erste Jugendspieler das Team und lieferte eine starke Saisonleistung ab (5,5 aus 9). Nicht zu vergessen ist Neuzugang Emir Mesic, der nur noch zwei Einsätze bekommen konnte und beide Partien souverän gewann. 

Am Ende ist der Wiederaufstieg natürlich extrem glücklich, aber wenn man sich vergegenwärtigt, dass die anderen Teams auch nicht stärker waren und halt auch etliche Chancen ausließen, so ist er auch nicht ganz unverdient. Die Abschlusstabelle lügt nicht, wie es so schön heißt. 

In der kommenden Saison wird sich beim SC Untergrombach einiges ändern und die Mannschaft wird in der Bezirksklasse noch einmal ein anderes Gesicht bekommen und versuchen, von Beginn an oben mitzuspielen. 

 

SCU IV verliert und steigt dennoch auf


Kein Glück am letzten Spieltag: Der SCU IV kassiert ein deftige Niederlage gegen Ettlingen V

Der letzte Spieltag stand für den designierten Aufsteiger SC Untergrombach IV in der Kreisklasse C unter keinem guten Stern. Kai und Tim Burger wurden schmerzlich vermisst, konnten aber vermeintlich gut durch Neuzugang Simon Richter und Andre Wachter kompensiert werden. Leider erkrankte Andre kurzfristig und auf die Schnelle konnte kein Ersatz organisiert werden, so dass Untergrombach erstmalig und das einzige Mal in der Saison nur zu siebt antreten konnte: 0:1 für Ettlingen, die mit einer guten Jugendmannschaft antraten, in ihrer besten Saisonaufstellung. Sehr sympathisch bei den Ettlingen: Sie vertrauen auf ihre spielstarken Nachwuchstalente derart, dass der nominell spielstärkste Mann, Vorstand Dr. Thomas Weber, als "non-playing captain" agieren konnte. Und recht hatten sie. Luca Toth übersah eine Mattdrohung und musste umgehend aufgebend. Simon Richter mit Figur gegen vier Bauern übersah ein Dauerschach, verlor kurz darauf Figur und Partie. Simon Kling holte ein anständiges Remis gegen den starken Paul Müller. Andre Hayen mit sehr viel Glück ebenfalls ein Remis. Bruder Michael konnte die gegnerischen Freibauern nicht aufhalten, da half auch ein Mehrturm nicht mehr. Den Vogel schoss jedoch Mannschaftsführer Ralf Toth ab, der bestens aus der Eröfffnung kam, um dann eine simple Taktik zu übersehen und eine Qualität einzustellen. Die immer noch vorteilhafte Stellung vergeigte er bei einem gegnerischen Königsangriff endgültig, statt dem zumindest sicheren Remis waren Partie und Punkt ganz weg. Einzig Marc Toth krönte eine gute Saison mit einem schönen Sieg, aus allerdings ebenfalls klar schlechterer Stellung heraus. Sei's drum, am Ende des Tages war der Ettlinger Sieg verdient, aber die Untergrombacher haben ihren Aufstieg in der Tasche.

Die Mannschaft belegte vom ersten bis zum vorletzten Spieltag der ersten Rang. Erst durch die einzige Niederlage am letzten Spieltag wurde noch die Meisterschaft verspielt, aber der zweite Rang berechtigt zum Aufstieg in die Kreisklasse B. Die Mannschaft hat somit bereits im ersten Jahr gleich Großes geleistet. Knackpunkt war der überraschende Auswärtserfolg am zweiten Spieltag bei den KSF VII. Ebenfalls ganz wichtig war der Sieg am vierten Spieltag beim späteren Meister Neureut IV. Entscheidend für die gute Platzierung war die mannschaftliche Geschlossenheit, nur am letzten Spieltag konnte ein einziges Brett nicht besetzt werden und dies auch nur aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung eines Spielers. Bärenstark war die Mittelachse um Simon Kling und Tim Burger, die mit sensationellen 7,5 aus 8 entscheidend zum Aufstieg beigetragen haben. Aber auch Marc Toth (5 aus 9), Kai Burger (4,5 aus 7), Michael Hayen (5,5 aus 9) und Andre Hayen (3,5 aus 4) können hochzufrieden mit ihren Ergebnissen sein. 

In der Kreisklasse B wird die Mannschaft durch einige Spieler "von oben" verstärkt und kann daher von Beginn an eine gute Rolle in der neuen Klasse spielen. Die Untergrombacher Jugendspieler bekommen hier bessere Gegner und damit ideale Möglichkeiten, um sich weiter zu verbessern.