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Aktuelles

GRENKE Chess Open 2019: Eine Bilanz aus Untergrombacher Sicht


Remisierte mit Schwarz gegen GM Milov (2474) und legte insgesamt 14 DWZ-Punkte zu: FM Dr. Joachim Sieglen

Das GRENKE Chess Open 2019 ist bereits Geschichte und die Untergrombacher Spieler haben unterschiedlich erfolgreich abgeschnitten. Ganz sicher haben alle zusätzlich an Erfahrung und Spielpraxis gewonnen - somit haben alle Teilnehmer etwas Positives erlebt. Neun lange Runden gehen ganz schön an die Substanz, wie der ein oder andere am letzten Spieltag feststellen musste. Hier die Untergrombacher Bilanz in Zahlen:

Spieler Turnier Punkte DWZ alt DWZ neu DWZ Delta
FM Dr. Joachim Sieglen A 5,0 2217 2231 +14
FM Hans Wiechert A 5,0 2160 2153 -7
FM Thomas Raupp A 5,0 2232 2214 -18
Oliver Prestel A 4,5 2078 2099 +21
Bernhard Kling B 5,0 1625 1676 +51
Luca Toth B 4,5 1644 1591 -53
Marc Toth B 3,5 1496 1568 +72
Marlis Jahraus B 3,0 1500 1485 -15
Andre Hayen C 7,0 1372 1371 -1
Michael Hayen C 5,5 1444 1380 -64
Simon Richter C 5,0 1262 1233 -29
Simon Kling C 5,0 1189 1157 -32
Levin Uyar C 4,5 1121 1159 +38
Untergrombach Gesamt         -23

Partien vom letzten Oberliga-Spieltag

Die Partien des letzten Oberligaspieltags lassen sich nun nachspielen. Dabei zeigt sich, dass zum Beispiel FM Dr. Sieglen mit Schwarz gegen einen stärkeren Gegner eine sehr vorteilhafte Stellung erspielt hat, ehe er unter Zeitdruck einen einzigen, aber entscheidenden Fehler machte. Sehr interessant sind auch die Partien von FM Wiechert und FM Raupp, die jeweils das überambitionierte Spiel ihrer Gegner cool bestraften.

Die Partie der Saison war jedoch die Begegnung FM Schneider gegen FM Schwing - umso mehr, bedenkt man, dass FM Kountz in seiner Seeschlange im vorletzten Zug komplett auf Verlust steht, als sein ermüdeter Gegner nach 125 Zügen ein Matt in Eins übersieht. Schneider gewann bekanntlich und bewahrte seinen Club vor dem Abstieg. Nachdem die Partie lange ausgeglichen war, wählte Schwarz im Endspiel die falsche Strategie. Die Idee war, dass der gefährliche schwarze Freibauer ein Remis sichert.

In der Diagrammstellung war FM Schneider mit Weiß am Zug und wollte schon impulsiv ziehen, besann sich dann aber und rechnete noch einmal lange und tief die Varianten durch. Derweil hatte GM Rogic als Kiebitz die Lösung bereits parat "Rook d5 is winning" - Recht hatte er, Bernd Schneider fand ebenfalls die Lösung. Hätten Sie auch alle Varianten berechnet? Wie entkommt der weiße König den schwarzen Damenschachs?

GRENKE Chess Open 2019


Das GRENKE Chess Open 2019

Gestern ist das Schachevent des Jahres in Karlsruhe gestartet, das GRENKE Chess Open 2019. Im "Rahmenprogramm" des Turniers findet ab Samstag die GRENKE Chess Classics statt, an dem unter anderen der aktuelle Weltmeister GM Magnus Carlsen und der ehemalige Weltmeister GM Viswanathan Anand teilnehmen. Das Hauptturnier sprengt mit knapp 2.000 Teilnehmern alle Rekorde und ist Europas größtes Schachturnier. Unter den zahlreichen Spielern sind auch jede Menge Untergrombacher am Start. Im A-Turnier tummeln sich FM Dr. Joachim Sieglen, FM Thomas Raupp, FM Hans Wiechert und Oliver Prestel. Hier gibt es die richtig guten Gegner, wie heute FM Raupp feststellen musste, der in der zweiten Runde zur Stunde gegen den kroatischen Landesmeister GM Bosiocic (2613) antreten muss. Bereits gestern hatte der Untergrombacher Chef-Jugendtrainer Stefan Doll das zweifelhafte Vergnügen, gegen den Ukrainer GM Vitaliy Bernadskiy antreten zu dürfen.

Im B-Turnier sind die Jugendspieler Marc und Luca Toth gestartet, ebenso wie die sehr aktive Marlis Jahraus. Das erste Open seit Ewigkeiten spielt auch Bernhard Kling, der gleich einmal mit einem schönen Sieg ins Turnier gestartet ist.

Im C-Turnier sind weitere Untergrombacher Jugendspieler: Michael und Andre Hayen, Levin Uyar, Simon Kling und Simon Richter. Michael Hayen ist hier sogar auf Rang 2 der Setzliste.

Wer die Fortschritte und Rückschläge der Untergrombacher Spieler verfolgen möchte, ist auf der offiziellen Webseite des Turniers bestens bedient.

Erfolgreiche Oberligamannschaft geht in die neue Saison

Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der Oberliga laufen die Planungen für die kommende Saison. Es wird allgemein erwartet, dass die Oberliga Baden durch die Aufsteiger weiter an Spielstärke zunehmen wird. Daher wird sich der SC Untergrombach verstärken und kann gleichzeitig auf die bisherigen Stammkräfte bauen. Lediglich Oliver Prestel wird den Verein nach einer Saison wieder verlassen, mit dem Plan, das Mehrfachspielrecht im pfälzischen Schachverband zu vermehrten Einsätzen zu nutzen. Oliver Prestel hat sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt, so z.B. am letzten Spieltag, an dem er sich freiwillig als Ersatzmann anbot und dann da war, als er gebraucht wurde. Der SCU dankt Oliver Prestel für seinen Einsatz und wünscht ihm viel Erfolg bei seinem neuen Verein.

Verlängert hat der SCU mit seinen ausländischen Spitzenkräften GM Davor Rogic (geht in seine zwölfte Saison) und IM Borya Ider. In der Mannschaft bleiben die langjährigen Stammkräfte FM Dr. Joachim Sieglen, FM Bernd Schneider und FM Jochen Kountz. Ebenfalls an Bord bleiben die Neuzugänge FM Thomas Raupp und FM Hans Wiechert. Angeführt wird die Mannschaft wie eh und je von IM Heinz Fuchs.

Die nächsten Termine sind zum 30.6. (Ende der Wechselfrist) und 31.7. (Ranglistenabgabe). Bis dahin wird sich noch etwas tun, der SC Untergrombach wird einen Ersatz für den abgewanderten Oliver Prestel präsentieren. Weiterhin wird ein Spitzenspieler gesucht und optional ein zusätzlicher Ergänzungsspieler. Sicher ist, dass die Mannschaft  verstärkt wird, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und erneut ein konkurrenzfähiges Team ins Rennen zu schicken.

Oberliga: Klassenerhalt in letzter Minute


Auf dem Weg zum Klassenerhalt: FM Bernd Schneider holte den entscheidenden Punkt. Mannschaftsführer IM Heinz Fuchs fiebert mit.

Zwei Absteiger würde es nach diesem Spieltag geben und der SC Untergrombach wollte alles dafür tun, um einen zweiten Abstieg in Folge zu verhindern. Dafür war ein Heimsieg gegen die bereits abgestiegene Freiburger Mannschaft SGEM Dreisamtal nötig. Untergrombach musste auf sein nominelles Brett 2 IM Borya Ider verzichten (Krankheit), dafür war FM Bernd Schneider wieder an Bord. Dreisamtal schockte die Gastgeber mit ihrer besten Aufstellung - obwohl es für diese Mannschaft um nichts mehr ging. Auf dem Papier war die Begegnung ausgeglichen, Untergrombach ging siegeshungrig in die Begegnung, gleichzeitig spielte Hockenheim II gegen Sasbach im Fernduell um den Abstieg.

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Am Sonntag: Abstiegs-Endspiel in der Oberliga

Am Sonntag ab elf Uhr findet in der Joß-Fritz-Schule Untergrombach das letzte Heimspiel des SC Untergrombach in der laufenden Oberligasaison statt. Es ist gleichzeitig das letzte Spiel der Saison und für den SCU geht es um den Klassenerhalt. Die Lage ist einfach: Punktgleich mit dem SV Hockenheim II und dem derzeit besseren Brettpunktverhältnis liegt der SCU auf Rang 8, dem ersten Nichtabstiegsplatz, den es zu verteidigen gilt. Untergrombach spielt gegen den Tabellenletzten und sicheren Absteiger SGEM Dreisamtal. Die Freiburger haben erst einen Punkt eingesammelt, obwohl sie kein schlechtes Team haben und können ohne Druck aufspielen und sind somit besonders gefährlich. Hockenheim II muss zeitgleich gegen die Überraschungsmannschaft der Saison aus Sasbach antreten, für die es ebenfalls um nichts mehr geht. Bei einem Untergrombacher Heimsieg gegen Dreisamtal müsste Hockenheim mindestens 7:1 gegen Sasbach gewinnen. Sammelt der SCU gar 6 oder mehr Brettpunkte ein, ist die Klasse ganz sicher gehalten. Umgekehrt ist bei einem Unentschieden oder einer Niederlage auch noch nicht alles vorbei, dann hängt es vom Ergebnis aus Hockenheim ab, ob der SCU die Klasse hält. Von solchen Planspielen will man in Untergrombach jedoch nichts wissen, man schaut auf sich selbst und will gegen Dreisamtal mit einer konzentrierten Vorstellung den Heimsieg sichern.

Zuschauer sind herzlich willkommen und können sicher sein, eine spannende und vielleicht dramatische Begegnung verfolgen zu können. Der Eintritt ist frei. Schiedsrichter der Begegnung ist IA Dr. Holger Moritz (Durlach), es hospitiert NSR Sarah Hund (Freiburg-Zähringen).

Über den Verlauf des Kampfes wird der SCU wieder live über Twitter @scu46 und über die Homepage berichten.

Kreisklasse A: SCU III siegt und bleibt Zweiter


Der SCU III schlägt auch Ettlingens Vierte

Im letzten Heimspiel der Saison hatte der SC Untergrombach III die vierte Mannschaft des SK Ettlingen zu Gast. Diese kämpft noch gegen den Abstieg und hatte daher erwartet stark aufgestellt und dafür die bereits gesicherte und gegen Forst chancenlose Bereichsligamannschaft bluten lassen. Am Spitzenbrett stellten die Ettlinger überraschend S. Fromme (1927) auf, in dieser Saison deutlich das stärkste erste Brett der gesamten A-Klasse. Untergrombach hingegegen musste den kurzfristigen erkrankten Levin Uyar ersetzen, für ihn ließ Ortsvorsteher Karl Mangei einen Termin sausen und setzte sich ans Brett.

Bereits nach zwei Stunden musste Alexander Wachter am dritten Brett aufgeben, nachdem er sich Materialvorteil erarbeitet hatte, ließ er seine Dame auf offenem Brett gefangennehmen, die Partie war natürlich damit vorüber. Nur wenig später nahm Mannschaftsführer Bernhard Kling das gegnerische Remisangebot an, da sein Qualitätsopfer offensichtlich zu optimistisch war und er zwar die Qualität zurückerhalten würde, aber mit schlechterer Stellung. Nach etwas über drei Stunden Gesamtspielzeit musste auch Marc Toth ins Remis einwilligen, er hatte zwar eine bessere Stellung auf dem Brett, der Gewinnweg war aber alles andere als offensichtlich und die Zeit wurde knapp. 1:2 für die Gäste zu diesem Zeitpunkt. Nach etwa dreieinhalb Stunden vollstreckte der zehnjährige Luca Toth in einer starken Partie, nachdem er vier (!) gegnerische Remisangebote ablehnen musste. Der Untergrombacher hat alle acht Spiele gewonnen und wird am neunten Spieltag seinen letzten Einsatz in der A-Klasse haben, nächste Saison geht es für ihn in der zweiten Mannschaft weiter.

Britta Mangei hatte sich im Übergang ins Endspiel materiellen Vorteil erarbeitet, den sie sauber verwertete. Ihr Sieg brachte die Führung für den SCU. Nach etwa vier Stunden Gesamtspielzeit wurde Karl Mangei, der sich trickreich verteidigt hatte, vom gegnerischen Turm und Springer in der Ecke mattgesetzt und die Gäste glichen aus zum 3:3. Marlis Jahraus hätte sich fast um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Gegen das Ettlinger Jungtalent Paul Müller hatte sie einen Mehrbauern und stets die bessere Stellung, Müller konnte ihr den Bauern aber wieder abluchsen und plötzlich war die Untergrombacherin in der Defensive. Ein übersehenes Doppelschach war dann tödlich und kostete den Ettlinger einen Turm, der die Partie dann aber konsequent bis zum Matt fertigspielte. 4:3 also für den SCU. Entscheiden sollte nun die Partie am Spitzenbrett, wo der hohe Favorit Fromme stets leichten Vorteil am Brett hatte, aber keine Gewinnstellung. Im späten Endspiel und bei beiderseitig knapper werdender Zeit stellte erst Untergrombachs Spitzenbrett R. Toth eine Figur ein, aber der Ettlinger erwiderte ihm den Gefallen kurz darauf. Jeder hatte einen Fehler gemacht, aber der Ettlinger den letzten und spielentscheidenden. Toths Sieg war natürlich unverdient, ein Remis wäre das korrekte Ergebnis gewesen.

Am Ende spielte es keine Rolle, denn der SCU III hätte den Kampf so oder so gewonnen. Damit sichert die Mannschaft den zweiten Platz, der leider nicht, wie fälschlicherweise seit mehreren Spieltagen im Ergebnisdienst angezeigt den Aufstieg bedeutet, sondern lediglich die "goldene Ananas" - aufsteigen wird dieses Jahr nur Neureut II, die als Meister sicher feststehen. Der SCU III wird am letzten Spieltag ganz entspannt beim designierten Absteiger SK Durlach II antreten und darauf hoffen, dass dieser nicht wieder mit einer Rumpftruppe, sondern wie am siebten Spieltag mal wieder komplett antreten kann. Die Tabelle vom achten Spieltag zeigt als zweiten Absteiger Odenheim, die am letzten Spieltag gegen Hambrücken gewinnen müssen und auf einen Ausrutscher der Ettlinger oder Karlsdorfer hoffen müssen.

Bereichsliga: Verdiente Niederlage gegen SSV Bruchsal


Das Derby zwischen Untergrombach II und Bruchsal ging an die Gäste

Von Markus Krieger

Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison waren die Lokalrivalen des SSV Bruchsal zu Gast. Nach einer bis dato erfolgreichen Saison, verlief dieser Mannschaftskampf leider überhaupt nicht nach Wunsch. Obwohl es für beide Mannschaften nicht mehr wirklich um irgendetwas ging, waren natürlich beide Teams gewillt, das Derby für sich zu entscheiden. Aufgrund eines kurzfristigen Krankheitsfalls sind wir von vornerein nur zu siebt angetreten, so dass Bruchsal mit einer 1:0 Führung in das Duell ging. Schon nach kurzer Spieldauer zeichnete sich ab, dass es für uns heute sehr schwer werden würde, etwas Zählbares daheim zu behalten. Wolfgang an Brett zwei und Kay an Brett drei fanden sich schnell in einer beklemmenden Stellung wieder, Emir an fünf stand sogar direkt relativ deutlich auf Verlust. Jasmin an vier sowie Michael an sechs kamen ordentlich aus der Eröffnung, während Pascal mit einem Mehrbauern als Favorit ins Mittelspiel eintrat. Meine Partie an Brett eins verlief bis dahin weitestgehend unspektakulär und ausgeglichen.

Kurze Zeit später musste Emir bereits die Segel streichen (0:2), die Partien von Wolfgang und Kay kippten darüber hinaus leider auch nicht mehr in unsere Richtung. Michaels Partie bot einige taktische Feinheiten auf beiden Seiten, Jasmin und Pascal gelang es, ihre Stellung nach und nach zu verbessern. Ich konnte aus dem Mittelspiel in ein für mich aktiveres Endspiel mit vier Türmen und etlichen Bauern abwickeln, ohne, dass ich einen Gewinnweg gesehen habe. Im weiteren Verlauf des Mannschaftskampfes gingen die Partien von Wolfgang und Kay verloren, Jasmin konnte immerhin einen Punkt für uns einfahren. Ein von ihr sehr souverän und sauber gespieltes Match. 1:4.

In der Zwischenzeit opferte Michael eine Qualität für Angriff, welcher jedoch auch seinem Gegenüber Möglichkeiten, um auf Gewinn zu spielen, bescherte. Meine Stellung blieb unverändert. Erfreulicherweise hat Pascal - wie so oft in dieser Saison - eine tadellose Leistung ohne größere Fehler hingelegt, so dass er den zweiten Mannschaftspunkt für uns sichern konnte. 2:4. Trotz des doppelten Punktgewinns war das Erzielen von Mannschaftspunkten zu diesem Zeitpunkt keineswegs realistisch, da - was sich schon länger abzeichnete - Michael das Remis erzwingen musste, um nicht selbst den kompletten Partieverlust zu erfahren. Ordentliche Partie, die zur starken Saison von Michael passt. 2,5:4,5.

Als nach mehreren Stunden, die ich damit verbrachte, meine Stellung irgendwie merklich zu verbessern, sich mir nach wie vor kein Gewinnweg auftat, endete auch mein Duell am ersten Brett mit einem Unentschieden. Dabei gilt es noch zu erwähnen, dass mein Gegenspieler zu keiner Zeit den Anschein erweckt hatte, dass er dieses Spiel verlieren würde und sehr souverän und solide seine leicht passivere Stellung verteidigt hat. Das Endergebnis von 3:5 ist vollkommen verdient, nichtsdestotrotz ist es schön zu sehen, dass die zweite Mannschaft wieder aus einem festen Stamm besteht, auf den man sich verlassen kann.

Mit dem letzten Spiel Anfang Mai bei den bereits als Klassensieger und Aufsteiger feststehenden Schachfreunden auF Forst endet eine für uns ordentliche Übergangssaison, mit der ich als Mannschaftsführer sehr zufrieden bin.

SCU IV: Bedeutungslose Niederlage in Zeutern

von Andreas Burger

Der Mannschaftskampf gegen SF Zeutern 2, die vollzählig angetreten waren, gestaltete sich zunächst ausgeglichen, sogar mit leichtem Vorteil für uns. Simon Richter an Brett 6 und Michael Hayen an Brett 7 hatten sich nach kurzer Zeit Material- bzw. Stellungsvorteil erspielt, wohingegen Tim Burger an Brett 4 eine Figur eingestellt hatte. Die Stellungen an den übrigen Brettern boten noch jeweils beiden Seiten Chancen. Durch die Siege von Simon Richter und Michael Hayen gingen wir kurzzeitig mit 2:0 in Führung. Nach einem Remis von Andre Hayen an Brett 5 sowie der Niederlage von Tim Burger konnte Zeutern jedoch aufschließen. Nachdem dann auch noch Simon Kling an Brett 3 durch ein Matt und Heiko Schleicher an Brett 2, der unter ständigem Druck seines Gegners in Zeitnot geraten war, ihre Waffen strecken mussten, hatten die Zeuterner das Ergebnis gedreht und es stand 3,5 : 2,5 für die SF Zeutern. Bei Andreas Burger an Brett 1 war nach Materialabtausch ein ausgeglichenes Endspiel entstanden. David Kopp an Brett 8 hatte nach einer bis dahin ausgeglichenen Partie beim Übergang ins Endspiel eine Qualität eingebüßt und die entstandene Stellung war für ihn nicht mehr zu halten. An Brett 1 einigte man sich daher auf Remis und David musste sich schließlich geschlagen geben, so dass der Mannschaftkampf mit 5:3 für die SF Zeutern endete. In der Tabelle nach dem achten Spieltag belegt der SCU IV den dritten Rang und kann zum Saisonausklang entspannt gegen den Vierten Jöhlingen II antreten.

Oberliga: Niederlage in Weil am Rhein - Pleiten, Pech und Pannen


In Weil am Rhein zu Gast beim SC Dreiländereck lief es nicht gut für den SC Untergrombach

Mit dem Willen zum Auswärtssieg reiste der SC Untergrombach nach Weil am Rhein zum SC Dreiländereck, aber schon kurz nach der Abfahrt traf die erste Hiobsbotschaft ein: Der Zug des zweiten Bretts IM Borya Ider wurde ersatzlos gestrichen und der Franzose kam gar nicht erst aus Paris heraus. Die sieben verbliebenen Spieler wollten es richten und fast hätte es auch geklappt, aber dann kippte eine Partie komplett und die zweite ging durch Zeitverlust verloren. Am Ende stand eine unverdiente 3:5-Auswärtsniederlage, die aber belanglos blieb, weil der SC BG Buchen dankenswerterweise in Hockenheim Schützenhilfe lieferte. Für den Bericht "Weiterlesen".

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