1. Mannschaft

Oberliga Baden - Saison 2021/2022| Oberliga 2021/2022 im BSV-Ergebnisdienst

Absteiger aus der 1. Schachbundesliga: SV Hockenheim (Rückzug)
Absteiger aus der 2. Schachbundesliga: SC Emmendingen (Rückzug)
Aufsteiger aus den Verbandsligen: Karlsruher SF | SG Rochade Kuppenheim

Mannschaftsführer: IM Heinz Fuchs

Neunter (Fünfter) Spieltag: Tabelle

Rang

Mannschaft

Spiele Punkte BP BW ELO-Schnitt

1

SF Bad Mergentheim (A)

8

13:3

38½

184

2335

2 SK Ettlingen 9 10:8 40 170

2238

3 BG Buchen 8 10:5 32 131

2336

4 SC Viernheim II 8 9:7 36 158½

2272

5 Karlsruher SF (N) 9 9:9 35½ 145

2170

6 SC Brombach 8 9:7 29½ 148

2207

7 OSG Baden-Baden III 8 8:8 33½ 167½

2257

8 SG Rochade Kuppenheim (N) 8 6:10 29½ 118

2142

9

SV Hockenheim (A)

8

6:10

27

139½

2185

10

SC Untergrombach

8

5:11

32

134½

2233

11

SC Emmendingen (A)

8

5:11

26½

124

2262

Aus den zweiten Ligen steigen jeweils die drei letztplatzierten Mannschaften ab. Badische Vertreter sind in der 2. Liga Süd: Ötighein, Baden-Baden II, Eppingen und Walldorf.

Zusätzlich zu den in der Tabelle genannten Absteigern wird noch eine weitere Mannschaft absteigen, um in der kommenden Saison wieder auf zehn Mannschaften zu kommen. Das heißt, es steigen drei bis fünf Mannschaften ab in die Verbandsliga.

Ausblick auf die Saison

Nichts ist normal nach der Corona-Seuchensaison 2019/20, die sich bis nach 2021 erstreckte. Wer dachte, dass es für die Saison 2021/22 so etwas wie Normalität in der badischen Oberliga geben könnte, der sah sich massiv getäuscht. Einmal mehr enttäuschte der Schachsport durch Rückzüge von höherklassigen Mannschaften, während der Rückzug von Emmendingen als Tabellenzweiter der zweiten Schachbundesliga schon Unverständnis auslöste, war der Rückzug des SV Hockenheim einfach nur noch krass: Während man am zentralen Bundesligafinale noch gegen Baden-Baden um die Deutsche Meisterschaft kämpfte, war bereits klar, dass der Verein in der neuen Saison gleich zwei Klassen tiefer in der Oberliga antreten würde. So ein Szenario ist einfach nur noch absurd und hätte dazu geführt, dass der Tabellensechste der Vorsaison (Ettlingen) auch noch abgestiegen wäre. Ein abstruses Szenario, was Hockenheim bundesweit massiv Sympathien gekostet hat. Erst der neue Sportdirektor des BSV, Piechot, schritt ein und entschied, dass die neue Saison mit elf Teams gespielt würde, was einen zusätzlichen Absteiger zur Folge hat.

Schaut man sich die Kader der neuen Saison an, zeigt sich, dass am Tabellenende Brombach, Ettlingen, KSF und Kuppenheim gegen den Abstieg spielen werden. Vorne werden Viernheim II, Buchen und Bad Mergentheim den Aufstieg unter sich aus machen. Baden-Baden darf nicht aufsteigen und es ist kaum vorstellbar, dass nachdem was Emmendingen und Hockenheim sich geleistet haben, eines der beiden Teams ernsthaft um den Aufstieg spielen möchte.

Noch immer behindern die Auswirkungen der Corona-Pandemie auch den Schach-Spielbetrieb durch Einschränkungen für Ungeimpfte und weltweite Reisebeschränkungen, was besonders Clubs wie den SC Untergrombach trifft, die vom Antreten seiner Spitzenspieler in den entscheidenden Spielen abhängig sind. Für den SCU geht es deshalb, wie auch in den Vorjahren, einzig und allein um den Erhalt der Klasse.