Gleich am ersten Spieltag musste die zweite Mannschaft beim Topfavoriten SK Ettlingen antreten. Der SKE brachte auch gleich eine bärenstarke Aufstellung mit DWZ-Schnitt über 2000 ans Brett - möglicherweise in Erwartung einer starken Untergrombacher Aufstellung, denn der erste Spieltag war kein Sperrtermin für die zweite Liga. Die personellen Möglichkeiten am ersten Spieltag waren jedoch begrenzt, zumal auch noch Mannschaftsführer Markus Krieger passen musste. Jedoch, es lief nicht gut für den SCU, man kassierte sechs Niederlagen, wobei die Bandbreite zwischen "chancenlos" und "hätte nicht verloren werden müssen" reichte, so die Einschätzung eines Landesligaspielers. Konrad Schmalfuss holte ein solides Remis, wobei er sich lange und umsichtig verteidigen musste, aber gerade in solchen Stellungen macht ihm kein Gegner so schnell etwas vor. Der Lichtblick war der Sieg am Spitzenbrett, an dem Stefan Doll zeigte, dass sich fleißige Wettkampfpraxis eben auszahlt und er gegen einen "guten Kunden" nach nervenzehrenden 95 Zügen und einem lange umkämpften Turmendspiel den vollen Punkt abknöpfte. Auch wenn die Ettlinger in ihrem sehr lesenswerten Bericht zum Mannschaftskampf erwartungsgemäß tiefstapeln - für uns bleibt es dabei, wir haben etwas zu hoch gegen den kommenden Meister verloren. Am kommenden Sonntag ist die Gelegenheit zur Wiedergutmachung, es geht gegen den starken Aufsteiger aus Durlach.
Einen auch in der Höhe erwarteten und verdienten 5½ zu 2½ - Heimsieg feierte die dritte Mannschaft des SC Untergrombach. Nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse wurde das Projekt "Wiederaufstieg" erfolgreich in Angriff genommen. Der SCU stellte ordentlich auf und an den hinteren Bretten ergab sich ein teilweise deutliches DWZ-Gefälle zu unseren Gunsten. Nach anderthalb Stunden war es auch schon soweit und Britta Mangei holte an Brett 7 (!) den nie gefährdeten ersten Saisonpunkt. Nur wenige Minuten später hatte an Brett 8 Jugendspieler Marc Toth seinen Gegner soweit, dass dieser ebenfalls aufgeben musste. Eine Stunde später die nächsten Entscheidungen: Routinier Andreas Burger (Brett 2) fand keinen Gewinnweg gegen einen solide verteidigenden Gegner und war folgerichtig mit Remis zufrieden, Klubchef Heiko Schleicher (Brett 6) gewann völlig mühelos gegen einen Gegner, der vielleicht auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Beim Stand von 3½ zu ½ und einem kurzen Blick auf die restlichen Bretter war eigentlich klar, dass dieser Drops gelutscht war. Nach dem Remis von Michael Noll an Brett 5 sorgte Mannschaftaftsführer Bernhard Kling für die Entscheidung, mit seinem Remis war der Mannschaftskampf gewonnen. Alexander Wachter musste seine Partie nach Ungenauigkeiten überraschend gegen einen deutlich DWZ-schlechteren Gegner aufgeben. Am Ende spielte noch das aus der Sonne geflüchtete erste Brett, wo Ralf Toth zu einem überraschenden Sieg gegen Hambrückens starkes erstes Brett kam, wie so oft war die Phase direkt nach der Zeitnot entscheidend, in der Toths Gegner einen deutlichen Vorteil nicht nur herschenkte, sondern durch zwei äußerst ungenaue Verteidigungszüge im Endspiel noch verlor. Die unerwarteten Ergebnisse an Brett 1 und 4 gleichen sich somit aus und das Ergebnis entspricht den Erwartungen. Bereits am 23.10. steht das Derby gegen Forst III an, ein Spiel, das gewonnen werden muss, wenn der Aufstiegstraum keinen herben Rückschlag erleiden soll.
Am vergangenen Sonntag begann die neue Verbandsrunde. Untergrombach ist erstmals seit langem wieder mit fünf Mannschaften am Start. Die fünfte Mannschaft hatte ein Heimspiel gegen Neureut V in der Einsteigerklasse, der niedrigsten Liga für Spieler bis 1200 DWZ. In der Einsteigerklasse spielen in der Regel Jugendmannschaften und so war es auch am Sonntag. Das Match wird in Viererteams jeweils mit Hin- und Rückspiel mit vertauschten Farben durchgeführt. Wir traten mit Andre Wachter, Luca Toth, Lennard Los und Aaron Scherer an. Andre holte zumindest ein Remis, was er aber auch hätte gewinnen können (müssen?). Luca mit Sieg und Niederlage an Brett 1 und 2 ging in Ordnung. Lennard war etwas indisponiert und verlor beide Partien. Aaron schlug nach schneller Auftaktniederlage eiskalt zurück: Immer auf der Suche nach dem schnellen Matt erlegte er einen spielstärkeren Gegner, was zu Emotionen führte. Am Ende hieß es 2,5 zu 5,5 für den Gast.
Unsere vierte Mannschaft, in der die stärkeren Jugendlichen antreten, spielt wie in der vergangenen Saison in der D-Klasse und war zu Gast bei Brettens Reserve. Bretten war als Titelfavorit gehandelt, aber Untergrombach ließ rein gar nichts anbrennen, mit Rebecca Doll am Spitzenbrett und Remis gegen einen über hundert DWZ besseren Gegner, Pascal Nied mit Sieg an Brett 2, Kai Burger Remis an Brett 3 und sein Bruder Tim Burger mit Sieg an 4. Ein 1:3 Auswärtssieg ist natürlich ein optimaler Auftakt und gute Voraussetzung, um nach fünf Spieltagen auf einem der ersten drei Plätze zu stehen und sich für die Endrunde der besseren D-Klasse Teams zu qualifizieren. Am kommenden Spieltag ist Zeutern III zu Gast.
In der ersten Januarwoche, vom 3. bis 7. Januar 2017 wird zum 34. Mal das Untergrombach Open ausgetragen. Das A-Open wird ELO-gewertet. Es ist ab sofort möglich sich online für das Turnier anzumelden. Die vorläufigen Teilnehmerlisten werden regelmäßig aktualisiert und sind hier einsehbar:
Alles Weitere können Sie der Ausschreibung entnehmen.
Im Vorjahr nahmen 167 Spieler teil, davon 108 im A-Open und 59 im B-Open. Turniersieger war erneut GM Vyacheslav Ikonnikov, weitere Titelträger in 2016 waren u.a. GM Vitaly Kunin, IM Vitali Koziak und IM Christian Richter.
Am Sonntag startet die Landesligasaison 2016 / 2017 für die Reserve des SC Untergrombach gleich mit dem schwersten Spiel der Saison, dem Auswärtsspiel bei dem klaren Aufstiegsfavoriten und Verbandsligaabsteiger SK Ettlingen II. Was von den anderen Teams zu halten ist und wo die Stärken und Schwächen liegen, lässt sich unserem Saisonausblick für die Landesliga entnehmen.
Am 28.10. startet das Vereinsturnier mit der ersten Runde, eine Woche später folgt die erste Blitzturnierserie. Titelverteidiger sind Markus Krieger (Vereinsturnier) und FM Hans-Joachim Vatter (Blitzturnier). Alle Termine finden sich in der Übersicht zu den Vereinsturnieren.
Am 26.11.2016 (Samstag) findet in Untergrombach die U12-Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirks Karlsruhe in Untergrombach statt. Einen Tag später folgt die U14-Mannschaftsmeisterschaft. Gespielt wird in Viererteams im Schnellschachmodus (30 Minuten Bedenkzeit). Beide Veranstaltungen finden zum zweiten Mal in Folge in Untergrombach statt. Es geht um die Qualifikation zur Badischen Mannschaftsmeisterschaft. Näheres ist der Ausschreibung zu entnehmen.
Der SC Untergrombach hatte sich vergangenes Jahr sowohl in der U12, wie auch in der U14 zur Badischen Meisterschaft qualifiziert, war nur mit der U12 angetreten und holte in Neckarsteinach einen respektablen 11. Platz. In diesem Jahr wollen wir uns erneut nach Möglichkeit mit beiden Teams qualifizieren.
Vom 5.9. bis 8.9.2016 bot der SC Untergrombach einen Schachkurs für Einsteiger im Rahmen des Untergrombacher Ferienspaß-Programms an. Sechs Kinder erlernten das Schachspiel oder vertieften ihre Kenntnisse darin. Der Vorteil in der kleinen Gruppe lag sicherlich darin, dass man als Trainer mehr Zeit für den Einzelnen aufwenden konnte. Gelernt wurde nach der Stappen-Methode. Die Kinder hatten großen Spaß.
Das Jugendopen in Pforzheim-Niefern war dieses Jahr mit nur 78 Teilnehmern schwach besetzt. Auch Untergrombach trug seinen Teil dazu bei. Als einziger Untergrombacher Teilnehmer hielt am Sonntag Pascal Nied die Fahne des SCU beim Kirnbach Jugend-Open in Niefern-Öschelbronn aufrecht. Auf Platz vier der Setzliste gestartet belegte er mit 4,5/7 am Ende auch tatsächlich diesen Platz im 19er Feld. Obwohl er nach seinem 19 km Schwimmmarathon vom Vortag noch ziemlich kaputt war, zeigte er nach der langen Sommerpause ansprechende Leistungen und war wie immer fast in jeder Runde der am längsten Spielende. Nach einer Auftaktniederlage gegen den stärksten Spieler dieser Gruppe - der nur äußerst unglücklich den ersten Platz verschenkte - rollte er das Feld von hinten auf, lediglich seine zweite völlig unnötige Niederlage (hatte bereits eine Figur mehr !) verhinderte am Ende den Sprung unter die ersten drei.
Wer die Turnierteilnahmen der Untergrombacher Schachspieler in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass eine Schachfamilie ganz besonders aktiv ist: Familie Doll mit Vater Stefan und seinen Kindern Alexander und Rebecca spielt jedes freie Wochenende auf einem Turnier, was natürlich für die Entwicklung der beiden Nachwuchsspieler äußerst förderlich ist. Aber auch dem Vater tut die Schach-Tour gut, auf der offenen Lorcher Stadtmeisterschaft holte er sich den zweiten Platz mit einer Performance von 2315 DWZ und 4 aus 5 Punkten, punktgleich mit dem Turniersieger Dr. Podat (Handschuhsheim). Tochter Rebecca spielte ein großartiges Turnier, holte sich den Ratingpreis unter 1450 und legte mal eben 73 DWZ-Punkte zu. Auch Alexander spielte ein gutes Turnier und verbesserte sich leicht. Hier kann man nur sagen: Chapeau, herzlichen Glückwunsch und weiter so!