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Aktuelles

Jugendturniere in Ketsch und Ettlingen: Andre Hayen gewinnt U12, Luca Toth siegt in U10


In Ketsch am Start für den SCU: "Abteilung Helmsheim" mit Lennard Los, Levin Kastner, Mattis Zimmermann und Aaron Scherer


In Ettlingen erfolgreich für den SCU: Michael Hayen (U14), Andre Hayen (Sieger U12), Luca Toth (Sieger U10), Simon Kling (U14), M. Baraa Hasan (U8), Marc Toth (2. Platz U12), Alexander Doll (3. Platz U16) und Alexander Molter (U12).

Bereits am 24. Februar fand das Jugendschnellschachturnier in Ketsch statt. Sieben Spieler des SC Untergrombach waren gestartet: Andre und Michael Hayen, Simon Kling, Aaron Scherer, Lennard Los,  Levin Kastner und Mattis Zimmermann. Das beste Ergebnis holte Michael Hayen in der U14 mit 4,5 aus 7 und Rang 8 von 31. Simon Kling kam auf 4 Punkte. In der U12 holte Bruder Andre Hayen ebenfalls 4,5 Punkte (Rang 7 von 38), Lennard Los und Levin Kastner holten 3 jeder Punkte. Aaron Scherer und Mattis Zimmermann traten in der U10 an und kamen ebenfalls beide auf je drei Punkte.

Am 17. März folgte das nächste Jugendschnellschachturnier, in Ettlingen fand zum 19. Mal das Jugendopen auf dem Programm. Trotz einiger kurzfristiger Absagen waren immer noch acht Spieler des SC Untergrombach gestartet. Die U12 hatte 27 Starter und endete mit einem Untergrombacher Doppelsieg. Andre Hayen feierte seinen verdienten ersten Turniersieg mit Entscheidung nach Buchholz vor Teamkollege Marc Toth auf Rang 2 (beide 6 aus 7). Alexander Molter wurde 21. Auch die U10 wurde von einem Untergrombacher gewonnen: Luca Toth hatte alle starken Spieler als Gegner, blieb unbesiegt und gewann das Turnier mit 6 aus 7 nach Buchholz. In der U14 mit 18 Teilnehmern wurde Simon Kling Sechster (4 aus 7) und Michael Hayen Neunter (3,5 aus 7). In der U18 hatte Alexander Doll als Tabellenführer in der letzten Runde die Chance auf den Turniersieg. Am Ende war es der respektable dritte Rang. In seinem ersten Schachturnier holte M. Baraa Hasan in der U8 gleich 2,5 aus 7 und hatte viel Spaß.

Ein sehr erfolgreicher Ausflug nach Ettlingen und gutes Training für die morgigen badischen Jugendmannschaftsmeisterschaften (U12, U14, U16) in Freiburg - der Twitter-Ticker wird berichten.

Einladung zum ersten Joß-Fritz Jugendopen Untergrombach 2018

Der SC Untergrombach richtet vom Samstag 23. Juni bis Sonntag 24. Juni sein erstes Jugendopen aus, das "Joß-Fritz Jugendopen". Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich Jahrgang 1998. Es werden fünf Runden Schweizer System gespielt mit der Zeitbegrenzung 40 Züge in 1 h und ½ h Restspielzeit. Das Turnier wird DWZ-gewertet und es gibt Pokale für alle Altersklassen.

Vor der Schule wird es einen Imbiss geben, der warme Speisen und Getränke anbietet. In der Schule bieten wir Kaffee, Kuchen und Snacks an. 

Am Samstag startet das Turnier mit einer Doppelrunde, so dass alle rechtzeitig zum Deutschlandspiel zu Hause sein werden. Sonntags geht es dann früh los und es gibt drei Runden mit Siegerehrung. 

Die Anmeldung ist eröffnet, in den nächsten Wochen gibt es weitere Informationen zum Turnier. 

SCU II: Doppelter Punktgewinn bei Slavija Karlsruhe

von Markus Krieger

Nach dem Punktgewinn am letzten Spieltag gegen Waldbronn (4:4) ging es in der siebten Runde der Landesliga auswärts nach Karlsruhe zu Slavija. Nach längerer Zeit wurden wir dabei mal wieder von Jasmin und Andi unterstützt, während wir auf die Doll-Familie aufgrund von Einsätzen in der ersten Mannschaft leider verzichten mussten. Im Vergleich zum vergangenen Spieltag konnten die Gastgeber wieder zu acht antreten, so dass kein Brett kampflos gewonnen wurde.

Der Mannschaftskampf an sich gestaltete sich für uns zügig sehr angenehm. Michaels Gegner an Brett fünf schenkte diesem zu unserer Freude durch einen Blackout seine Dame ohne die geringste Möglichkeit zum Gegenspiel, was selbstredend sehr bald in einen Sieg für uns mündete. Auch auf den anderen Brettern liefen die Partien verheißungsvoll. Martin am vierten Brett konnte einen gefährlichen Königsangriff starten und nachdem er ein Turmopfer des Gegner erfolgreich abgewehrt hatte, fuhr er souverän den zweiten Punkt für uns ein. Andi an achter Position gelang es, seinem Gegenüber im Mittelspiel einige Bauern abzuringen, was im Endspiel einen Sieg mit sich brachte. Jasmin an Brett vier, Marlis an Brett sieben und Jochen an Brett eins ihrerseits lieferten allesamt gute Partien ab, so dass sie sich alle mit ihrem Gegenüber relativ mühelos auf ein Remis einigten konnten. Das Duell von Almir an drei und meine Partie an zwei gestalteten sich etwas offener mit Chancen auf jeweils beiden Seiten. Dabei konnte sich jedoch bei beiden Spielen keine Partei durchsetzen, wodurch zwei weitere Remis zustande kamen.
Der Mannschaftskampf wurde demnach souverän und verdient mit 5,5:2,5 gewonnen, was bedeutet, dass wir die Abstiegszone verlassen konnten. Es gilt, in den letzten beiden Runden noch die nötigen Mannschaftspunkte zu ergattern, um den Klassenerhalt zu fixieren.

In der Tabelle klettert der SC Untergrombach II auf Rang 7. Pforzheim marschiert, Durlach und Slavija belegen die Abstiegsränge. Das nächste Duell findet nach einer etwas längeren Pause am 22. April in Untergrombach gegen Mühlacker statt.

 

SCU V holt Sieg in der Einsteigerklasse


Der SCU V in Blickrichtung mit Aaron Scherer, Levin Kastner, Simon Kling und Lennard Los

Auf dem Programm stand ein Heimspiel beim Tabellenführer KSF IX, die bislang alle vier Spiele gewinnen konnten. Die KSF baten um Verlegung des Spiels nach Untergrombach - einem Wunsch, dem wir gerne nachkamen. Für Untergrombach am Start war die "Abteilung Helmsheim" mit Lennard Los, Levin Kastner und Aaron Scherer, dazu kam der aus disziplinarischen Gründen ins fünfte Team versetzte Simon Kling. Damit war der SCU nominell bereits Favorit. Simon machte seinem Ärger auf dem Brett Luft und zeigte schönes und erfolgreiches Angriffsschach. In der Rückrunde machte er ganz kurzen Prozess, bereits nach wenigen Zügen war der Gegner mattgesetzt. Im Wechsel mit Simon an den Brettern 1 und 2 spielte Lennard Los, der eine der beiden Partien siegreich gestalten konnte. Auch Levin Kastner gewann eine Partie. Einen starken Auftritt hatte Aaron Scherer mit einem Doppelsieg, er avanciert damit zum besten Spieler der fünften Mannschaft und wäre jetzt bereits ein "900er". Damit war der Sieg unter Dach und Fach und der SCU V hat nun Anschluss ans Mittelfeld gefunden. 

Aber eine Begegnung steht ja noch aus: Am 22.4. empfängt der SCU V die dritte Mannschaft der SF Zeutern und kann sich mit einem Sieg zum Saisonende auf einen versöhnlichen Mittelfeldplatz katapultieren.

SCU IV siegt gegen Graben II und bleibt Tabellenführer


Der SCU IV gegen Graben II. Vorne die spielfreien Untergrombacher Shah-Zeb Syed und Raphael Rössler im Trainingsduell

Die Spitzenteams der C-Klasse schauten an diesem Wochenende mit einem Auge in die Bereichsliga Nord 3, wo sich Sandhausen (Platz 9) und Eggenstein/Leopoldshafen (platz 8) duellierten. Sandhausen gewann, Eggenstein/Leopoldshafen rutschte auf einen Abstiegsplatz - schlecht für die Karlsruher C-Klasse. Warum? Eggenstein wäre der zweite Karlsruher Absteiger in die Bezirksklasse, hätte Eggenstein gewonnen, bliebe Graben der einzige Absteiger und somit gäbe es vier Aufsteiger in der C-Klasse! Alles Makulatur nach dem heutigen Spieltag gibt es wohl nur zwei Aufsteiger in der C-Klasse. Der SC Untergrombach als Tabellenführer genießt den Luxus, nicht auf die anderen Teams schauen zu müssen. Als Gegner am heutige Sonntag war die Reserve von Graben-Neudorf zu Gast, die mit 2:12 Mannschaftspunkten und noch keinem vollständig angetretenen Mannschaftskampf in der Außenseiterrolle waren. Auch heute waren nur sechs Grabener am Start, so dass die ins Untergrombacher Team gerutschten Debütanten Shah-Seb Syed (Brett 7) und Raphael Rössler (Brett 8) zu kampflosen Siegen kamen. Der viel zu spät eingetroffene Simon Kling musste sich in der Einsteigerklasse beweisen. Gleich in der Eröffnung kam Kai Burger an Brett 4 unter die Räder und so kam Graben zum schnellen 2:1 Anschluss. Bruder Tim Burger befindet sich jedoch nach wie vor in Top-Form und stellte mit einem völlig ungefährdeten Sieg den alten 2-Punkte-Abstand wieder her. Tim ist jetzt mit 6,5 aus 7 auch absoluter Top-Scorer der Untergrombacher Jugendmannschaft. Nach etwa anderthalb Stunden Spielzeit kam Jugendleiter Ralf Toth an Brett 1 zu einem völlig ungefährdeten Schwarz-Sieg. Michael Hayen, der sich oft für die Mannschaft geopfert und kampflose Siege in Kauf hat nehmen müssen, zeigte heute eine sehr starke Partie. Ruhig und überlegt baute er seinen Vorteil beständig aus und wurde nach rund drei Stunden Spielzeit zum Untergrombacher Matchwinner. Starke Leistung von Michael, der immer besser in Fahrt kommt! Marc und Luca Toth hatten gleichwertige Gegner, nutzten ihre Chancen jedoch nicht. Bei Marc war es ein kleiner, leicht zu übersehender, leider jedoch folgenschwerer Fehler am Ende der Eröffnung und fortan hatte er einen Minusbauern zu verwalten, den sein Gegner auch überlegt verwertete. Luca spielte erneut viel zu schnell, vergaß, den König zu rochieren und wurde mit einer Taktik in bereits kaputter Stellung eliminiert.

Mit dem 5:3 am Ende kann der SCU jedoch gut leben, denn mit 13:1 Punkten führt man die Tabelle weiter an und kann mit einem Auswärtssieg bei Post II am nächsten Spieltag bereits den Aufstieg in die B-Klasse feiern. In den anderen Spielen besiegte Neureut II mit 6,5:1,5 (!) Dettenheim und bleibt auf Platz 2 mit besten Aufstiegschancen. Chapeau an die Neureuter, die eine starke erste Saison in der C-Klasse hinlegen. Die KSF-Damen besiegten Angstgegner Ettlingen und schon fast sensationell wahrt auch Pfinztal III mit einem hohen Heimsieg gegen Post II seine minimalen Aufstiegschancen. Beide Teams haben mit 10:4 Punkten nur noch Außenseiterchancen auf den Aufstieg und müssen auf Ausrutscher der beiden erstplatzierten Teams hoffen. Dettenheim verabschiedet sich mit seiner heutigen Niederlage aus dem Aufstiegsrennen. 

Für den SCU IV geht im Endspurt der Saison weiter am 22.4. mit dem letzten Auswärtsspiel der Saison beim Post Südstadt Karlsruhe II.

SCU III nur Unentschieden, Spielabsage trifft SCU V

Am sechsten Spieltag der Kreisklasse A war der SCU III mal wieder von Personalsorgen geplagt, dazu kam in der zweiten Mannschaft eine kurzfristige Absage, die dann auch die dritte Mannschaft betraf. So machte man aus der Not eine Tugend und trat mit drei Vater-Sohn-Tandems beim Tabellenletzten Hambrücken an, ein Novum in der A-Klasse beim SCU. Zweimal Wachter, Schleicher/Nied und zweimal Hayen, dazu Mannschaftsführer Bernhard Kling am zweiten Brett und "Notnagel" Karl Mangei. Das beste Ergebnis holten Vater und Sohn Hayen an Brett 1 und 7, nämlich zwei Punkte. Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Andre Hayen gegen einen 200 Punkte höher gewerteten Gegner, damit hat Andre sofort seine Tauglichkeit in der A-Klasse unter Beweis gestellt. Die beiden anderen Vater-Sohn-Teams holten jeweils 50%, es gewann Alex Wachter und Pascal Nied, der mit 3,5 aus 6 gleich in seiner ersten Saison zum erfolgreichen Stammspieler in der dritten Mannschaft geworden ist. Karl Mangei und Bernhard Kling verloren ihre Partien, so dass man insgesamt nicht über ein 4:4 Unentschieden hinauskam. Dieser Punktverlust kann noch teuer werden - am kommenden Spieltag ist mit dem PSK der klare Meisterschaftskandidat zu Gast. Einziger Trost, die Postler haben bereits zwei Unentschieden abgegeben und der SCU III kann voraussichtlich stark aufstellen. Ein Punktgewinn ist also im Bereich des Möglichen und wäre wichtig, angesichts der extrem knappen Tabellensituation in der A-Klasse.

In der Einsteigerklasse traf die Spielabsage des SK Ettlingen die SCU-Jugend hart, denn bei nur sechs Spielen in der Saison bei ohnehin knappen Brettern will natürlich jeder Einsatz genutzt sein. Wenigstens konnten etliche Jugendlichen die Lücke mit einer Teilnahme am Schnellschachturnier in Ketsch vergangenes Wochenende wieder wettmachen. Nächsten Spieltag sind die KSF XI zu Gast, die auf ihr Heimrecht verzichten und nach Untergrombach anreisen werden.

Landesliga: Untergrombach verlässt Abstiegsränge

von Markus Krieger

Am sechsten Spieltag der aktuellen Saison empfingen wir von der zweiten Mannschaft die Gäste aus Waldbronn, die mit 4:6 Mannschaftspunkten eine recht ordentliche Saison spielen.

Am Abend vor dem Mannschaftskampf mussten wir leider eine kurzfristige Absage verkraften, glücklicherweise konnte jedoch durch eine spontane Zusage zu acht angetreten werden. Als positiv ist darüber hinaus vor allem der Einsatz von Dan zu erwähnen, dessen Unterstützung uns sehr verstärkt hat. Mit einem Defizit von im Schnitt gut 100 DWZ-Punkten sind wir als Außenseiter in die Partien gestartet, wobei sich stets jederzeit ein ausgeglichener Mannschaftskampf abgezeichnet hat.

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Kreisklasse C: SCU IV mit schnellem Sieg


Auftakt zum wohl schnellsten Mannschaftskampf seit langem: Der SCU IV zu Gast in Blankenloch

In der sechsten Runde der Verbandsrunde reiste der SC Untergrombach IV als Spitzenreiter zum Tabellenvorletzten SK Blankenloch II. Der einst stolze Verein hat erhebliche personelle Probleme und konnte in der gesamten Saison nicht ein Mal vollständig antreten. So auch gegen den SCU waren nur sechs Blankenlocher am Brett erschienen, Michael Hayen und Simon Kling gewannen kampflos. Tim Burger hatte schnell Material mehr und erhöhte bereits nach einer Stunde auf 3:0. Luca Toth hatte zunächst einen Mehrbauern, spielte aber viel zu schnell und büßte diesen wieder ein. Nach einer Stunde (!) war ein T+S Endspiel mit Bauern erreicht, das sich total im Gleichgewicht befand. Luca spielte weiter viel zu schnell und übersah ein einfaches Matt in zwei, so konnte Blankenloch auf 3:1 verkürzen. Nur Minuten später stellte jedoch Kai Burger mit einem ungefährdeten Sieg wieder den alten Abstand her. Beim Stand von 4:1 war klar, dass Mannschaftsführer Ralf Toth das ihm angebotene Remis trotz leicht vorteilhafter Stellung annehmen würde. Marc Toth und Andreas Burger folgten diesem Beispiel nach wenigen Minuten, so dass dieser Mannschaftskampf in rekordverdächtigen 1,5 Stunden zugunsten des SCU IV entschieden war: 5,5 zu 2,5 war der Endstand, Untergrombach bleibt unangefochten an der Spitze der Tabelle und ist am 11. März im Heimspiel gegen Graben-Neudorfs Reserve erneut Favorit und könnte mit einem Sieg einen ganz großen Schritt in Richtung Aufstieg machen.

Faschingsturnier Baden-Baden: Untergrombacher Bilanz


Das Schachzentrum Baden-Baden veranstaltet Schach unter Kronleuchtern: Drei-Tage-Turnier über Fasching.

In Baden-Baden fand über Fasching ein Drei-Tage-DWZ-Turnier statt, was gleichzeitig auch die Baden-Badener Stadtmeisterschaft darstellte. Trotz harter schachlicher Konkurrenz durch das naheliegende Pfalz Open waren beinahe alle 100 Startplätze vergeben. Rein optisch dürfte die Hälfte davon auf starke Jugendspieler entfallen sein. Auch fünf Untergrombacher machten sich auf den Weg nach Baden-Baden: Vereinschef Heiko Schleicher versuchte sich nach langer Zeit mal wieder in einem offenen Turnier und hatte Filius Pascal Nied dabei. Außerdem war die Schachfamilie Toth (Ralf, Marc und Luca) am Start. 

Baden-Baden ist als Spielort kaum noch zu toppen, kein Wunder, haben hier doch schon die weltbesten Schachspieler ihr Können unter den Kronleuchtern im LA8 unter Beweis gestellt. In den recht langen Mittagspausen konnte man die naheliegende Innenstadt mit ihrem vielfältigen gastronomischen Angebot aufsuchen. Gegenüber dem Turniersaal liegen die Parkanlagen der Lichtentaler Allee - ideale Rahmenbedingungen waren gegeben.

Auf Setzlistenplatz 1 war GM Roland Schmaltz von der OSG Baden-Baden zu finden, der das Turnier jedoch aufgrund minimal schlechterer Buchholzwertung "nur" auf dem zweiten Platz beendete. Sieger wurde Dirk Becker (ebenfalls OSG Baden-Baden). Die beiden Untergrombacher Väter mussten dem hohen Anteil spielstarker Jugendspieler Tribut zollen und verloren einige wenige DWZ-Punkte. Heiko Schleicher beendete das Turnier mit 3 (aus 6) Punkten und Ralf Toth kam auf 3,5 Punkte. 

Viel wichtiger jedoch war das Abschneiden der Jugendspieler (weswegen man angereist war) und diese zeigten, warum sie im Untergrombacher A-Kader der Jugendlichen stehen: Pascal Nied kam auf 2,5 Punkte, hatte jedoch starke Gegner und legte daher auf DWZ 1371 (+12) zu. Luca Toth konnte den sensationellen Sprung von den Badischen JEM bestätigen und hielt seine Leistung - 2,5 Punkte und neue DWZ 1283 (+1). Das beste Ergebnis holte Marc Toth der nach fünf Runden schon ein verpatztes Turnier vor sich sah, jedoch mit einem sehr starken Sieg in der finalen Runde über DWZ 1585 eine insgesamt mehr befriedigende Leistung herausholte: 3 Punkte und neue DWZ 1311 (+62).

Somit waren die drei Tage in Baden-Baden sportlich bestens investiert. Davon abgesehen ist der Rahmen des Turniers einfach toll und man trifft immer viele alte und neue Bekannte. Spätestens zum nächsten Quartalsturnier der Jugend sind wir wieder im LA8!

2. Liga Süd: Doppelspieltag in Emmendingen besiegelt Abstieg

Wenig überraschend kassierte der SC Untergrombach zwei deftige Niederlagen am Doppelspieltag in Emmendingen. In der siebten Runde kam der SCU mit 7:1 gegen die Reserve der OSG Baden-Baden unter die Räder. Lediglich an den beiden ersten Brettern war der SCU mit den beiden Franzosen IM Brunner  und IM Velten gleichwertig bestückt, beide holten ein Remis. An den restlichen Brettern gab es ein teilweise heftiges ELO-Gefälle zugunsten der OSG, alle Partien gingen verloren. In der achten Runde ging der SCU gegen Emmendingen mit 1,5:6,5 baden, hier holte IM Paul Velten, der eine überragende Saison spielt, ein Remis gegen GM Rausis und Stefan Doll holte sogar einen vollen Punkt am achten Brett. Alle anderen Partien gingen verloren. Gegen Emmendingen, die fast sicher in die erste Liga aufsteigen, zeigt sich, warum der SCU in der zweiten Liga nicht mehr mithalten kann: Alle acht Emmendinger Bretter waren mit ausländischen Legionären besetzt. Die Kosten für diesen Spieltag dürften sich wohl in Größenordnung des gesamten Untergrombacher Saisonbudgets bewegen. Insofern verabschiedet sich der SCU am 24.2. in Eppingen nach zwölf Jahren ununterbrochener Zweitligazugehörigkeit hoch erhobenen Hauptes in Richtung badische Oberliga. Die Planungen für die neue Saison laufen seit einiger Zeit auf Hochtouren, die neue Mannschaft wird ein "regionales Gesicht" bekommen und mit einem oberligatauglichen Etat ausgestattet sein. Obwohl die Mannschaft am Ende in ihrer zwölften Saison keine Chance auf den Klassenerhalt hatte, sind wir stolz auf alle Spieler, die an jedem Spieltag ihr Bestes gegeben haben.