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Aktuelles

Untergrombacher Bilanz beim GRENKE Chess Open


Über Ostern fand das GRENKE Chess Open mit knapp 1.500 Teilnehmern in der Karlsruher Schwarzwaldhalle statt.

Das GRENKE Chess Open gewann der dreizehnjährige Deutsche Vincent Keymer und ließ dabei zahlreiche Großmeister und sogar Supergroßmeister hinter sich. An dem größten Schachturnier Deutschlands nahmen auch etliche Untergrombacher teil. Im B-Turnier landete Alexander Doll auf dem sechsten Rang von 530 Teilnehmern und verfehlte die Preisgeldränge nur knapp. Im C-Turnier wurde Marc Toth Elfter von 170 Teilnehmern und holte sich ein sattes DWZ-Plus. Einen sehr starken Einstand feierte Simon Richter im C-Turnier, der vor dem Turnier mit dem bescheidenen Ziel von 2 Punkten gestartet war und bald merkte, dass mehr drin war. 5,5 aus 9 waren es am Ende und eine ganz starke erste DWZ von 1269 ergab sich.

Name Turnier Ergebnis DWZ alt DWZ neu DWZ Diff
Veaceslav Cofmann A 5 aus 9 2190 2181 -9
Stefan Doll A 4,5 aus 9 2137 2158 +21
Alexander Doll B 7 aus 9 1863 1927 +64
Rebecca Doll B 4 aus 9 1631 1583 -48
Marlies Jahraus B 3 aus 8 1456 1474 +18
Marc Toth C 6,5 aus 9 1311 1362 +51
Simon Richter C 5,5 aus 9 - 1269 -
Luca Toth C 5,5 aus 9 1283 1249 -34
UNTERGROMBACH GESAMT +63

U14 und U16 auf der Badischen Meisterschaft

Die U14 und U16 (hier im Bild) vertraten die Untergrombacher Vereinsfarben auf den Badischen Mannschaftsmeisterschaften.

Auch in der U14 und U16 war der SC Untergrombach auf den Badischen Mannschaftsmeisterschaften in Freiburg am Start. Während die U14 von Beginn an einen Mittelfeldplatz zum Ziel hatte - die Mannschaft musste Pascal Nied und Rebecca Doll an die U16 abgeben - was das Team mit dem achten Rang auch erreichte. Angeführt von Michael Hayen spielten Simon Kling, Tim Burger und Neuzugang Simon Richter gutes Schach. Zum Bericht der U14.

Die U16 trat in Bestbesetzung an, angeführt von der klaren Nummer 1 Alexander Doll, dahinter Rebecca Doll, Pascal Nied und Kai Burger. Setzlistenplatz 3 war eine zu schwere Bürde, nach dem Patzer gegen Neuenbürg und den beiden kalkulierten Niederlagen gegen KSF und Heitersheim fehlten dem SCU die Punkte. Dennoch gab es in der letzten Runde noch einmal die Chance gegen Gernsbach, aber der Matchball wurde vergeben und so blieb nur der vierte Platz. Zum Bericht U16.

Insgesamt sind die Ergebnisse in den Altersklassen U12 bis U16 Ausdruck der hervorragenden Entwicklung aller Mannschaften über die letzten vier Jahre. Dies dokumentiert sehr gut der Leistungsspiegel. Im kommenden Jahr muss sich die U16 ohne Alexander und Rebecca Doll neu aufstellen und Ziel wird sein, in allen Altersklassen von U10 bis U16 eine Mannschaft senden zu können. 

SC Untergrombach ist Badischer Jugendmeister U12

Die badischen Meister Altersklasse U12 vom SC Untergrombach. In Freiburg erfolgreich: Marc Toth (Brett 1), Luca Toth (Brett 2), Andre Hayen (Brett 3) und Lennard Los (Brett 4). Bild: Schachjugend Baden

Am 18.3. fand in Freiburg die badischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der U12 statt. Vor dem Turnier startete der SC Untergrombach in einer Vierer-Favoritengruppe angeführt von den KSF (1202), dahinter Walldorf (1140), der SCU (1138) und Neureut (1126). Den anderen Teams wurden keine Titelchancen zugerechnet. Nach einem schnellen und glatten 4:0-Auftaktsieg gegen Gastgeber Freiburg-Zähringen folgten die Schlüsselspiele: Gegen den Favoriten KSF siegte man in der zweiten Runde 3:1, weil Luca und Marc Toth und Andre Hayen stark aufspielten. Nachdem ein weiterer 3:1-Sieg gegen Walldorf folgte, war klar, dass Untergrombach Titelchancen hatte. In der vierten Runde kam ein Überraschungsteam: Der SK Endingen hatte kaum DWZ, aber spielstarke Leute am Brett. Das bekam vor allem Spitzenbrett Marc Toth zu spüren. Dennoch sprang ein knapper, wenn auch verdienter 2½ - 1½- Erfolg heraus. Losglück bescherte in der fünften Runde den SK Ispringen als Gegner, hier war das glatte 4:0 Ausdruck einer absoluten Dominanz auf dem Brett. Die letzte richtig harte Nuss kam in der vorletzten Runde. Aus dem Heimatbezirk machen die SF Neureut Eindruck mit jahrelang guter Jugendarbeit und sie hatten eine starke U12 am Start mit dem besten Spieler des Turniers Tim Uhlmann (7 aus 7), das bekam auch der SCU zu spüren. Nur Spitzenmann Marc Toth holte den vollen Punkt, alle anderen verloren, der SCU kassierte die einzige Niederlage des Turniers, blieb aber mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung Erster und hatte es in der letzten Runde selbst in der Hand. Dort lauerte mit der SABT TV Neuenbürg einer dieser gefährlichen Gegner aus der zweiten Reihe. Aber Lennard Los remisierte sicher, Marc Toth spielte nochmal groß auf und Luca Toth vollstreckte zur Meisterschaft, Andre Hayen ließ Remis folgen. 

Der SC Untergrombach gewinnt 2018 die Badische Meisterschaft U12, obwohl mit einer Wildcard angereist. Die Mannschaft war zu stark, Brett 1 bis 3 spielte sich schon am Vortag beim Schnellschach in Ettlingen in einen Rausch (zwei erste, ein zweiter Platz) und hielt diese Form auch in Freiburg: Marc Toth ganz vorne mit 5 aus 7 ist stark, Luca Toth (6 aus 7) und Andre Hayen (5½ aus 7) haben schon wirklich sehr starke Leistungen abgeliefert. Lennard Los (3½ aus 7) spielte sehr solide am schweren vierten Brett. Die Mannschaft wäre qualifiziert zur BW-Endrunde, verzichtet aber auf die Teilnahme und startet statt dessen beim Untergrombacher Joß-Fritz Jugendopen.

SCU III: Verdiente Niederlage gegen Post Karlsruhe


Der SCU 3 auf verlorenem Posten

Die erwartetet Heimniederlage kassierte der SCU III gegen den souveränen Tabellenführer Post Südstadt Karlsruhe. Die Postler stiegen vergangenes Jahr überraschend aus der Bezirksklasse ab und marschieren unaufhaltsam dorthin zurück. Das mit Abstand spielstärkste Team der Liga überrollte den SCU fömlich. Untergrombach musste auf Noll, Jahraus, A. Burger (alle Landesliga)  und A. Wachter (privater Termin) verzichten. Dafür sprang Karl Mangei in die Bresche und Neuzugang Emir Mesic debütierte an Brett 8. An allen Brettern war der SCU teilweise deutlich DWZ-unterlegen, hielt tapfer dagegen. Schleicher und Kling remisierten sicher. Der Bosnier Emir Mesic brillierte am letzten Brett. Im Schnellschachmodus fegte er seinen Gegner förmlich vom Brett. Von ihm kann man noch schöne Partien erwarten! Alle anderen Bretter gingen an Post Karlsruhe, so stand am Ende eine deftige 2:6 Heimklatsche zu Buche. 

Aufsteiger uBu Karlsruhe II überrascht weiter, düpiert den favorisierten SK Ettlingen IV und bleibt auf dem Aufstiegsplatz. Bislang eine beeindruckende Leistung des Aufsteigers, die bescheiden den Nichtabstieg feiern. Doch können sie den Aufstiegsplatz noch zwei Spieltage halten? Der SK Durlach besiegt Waldbronn im Verfolgerduell und bleibt oben dran. Im Keller gehen in Hambrücken allmählich die Lichter aus. Verliert das Schlusslicht am nächsten Spieltag, steigen die Hambrückener in die B-Klasse ab. Auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist Ettlingen, aber Untergrombach, Jöhlingen, Forst und Neureut bleiben in Schlagdistanz. 

Für den SC Untergrombach III geht der Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag. Warum der SCU nicht absteigt? Weil die Korsettstangen des Teams (Kling, Schleicher, Nied) solide 50% geholt haben. Weil wir ein starkes Spitzenbrett mit 64% haben. Weil wir einen starken Neuzugang mit 100%-Potential an Brett 8 haben. Weil die anderen die Chance haben, sich zu verbessern und weil wir Optionen haben. 

Am 22.4. steigt der Abstiegskrimi in Jöhlingen. 

Jugendturniere in Ketsch und Ettlingen: Andre Hayen gewinnt U12, Luca Toth siegt in U10


In Ketsch am Start für den SCU: "Abteilung Helmsheim" mit Lennard Los, Levin Kastner, Mattis Zimmermann und Aaron Scherer


In Ettlingen erfolgreich für den SCU: Michael Hayen (U14), Andre Hayen (Sieger U12), Luca Toth (Sieger U10), Simon Kling (U14), M. Baraa Hasan (U8), Marc Toth (2. Platz U12), Alexander Doll (3. Platz U16) und Alexander Molter (U12).

Bereits am 24. Februar fand das Jugendschnellschachturnier in Ketsch statt. Sieben Spieler des SC Untergrombach waren gestartet: Andre und Michael Hayen, Simon Kling, Aaron Scherer, Lennard Los,  Levin Kastner und Mattis Zimmermann. Das beste Ergebnis holte Michael Hayen in der U14 mit 4,5 aus 7 und Rang 8 von 31. Simon Kling kam auf 4 Punkte. In der U12 holte Bruder Andre Hayen ebenfalls 4,5 Punkte (Rang 7 von 38), Lennard Los und Levin Kastner holten 3 jeder Punkte. Aaron Scherer und Mattis Zimmermann traten in der U10 an und kamen ebenfalls beide auf je drei Punkte.

Am 17. März folgte das nächste Jugendschnellschachturnier, in Ettlingen fand zum 19. Mal das Jugendopen auf dem Programm. Trotz einiger kurzfristiger Absagen waren immer noch acht Spieler des SC Untergrombach gestartet. Die U12 hatte 27 Starter und endete mit einem Untergrombacher Doppelsieg. Andre Hayen feierte seinen verdienten ersten Turniersieg mit Entscheidung nach Buchholz vor Teamkollege Marc Toth auf Rang 2 (beide 6 aus 7). Alexander Molter wurde 21. Auch die U10 wurde von einem Untergrombacher gewonnen: Luca Toth hatte alle starken Spieler als Gegner, blieb unbesiegt und gewann das Turnier mit 6 aus 7 nach Buchholz. In der U14 mit 18 Teilnehmern wurde Simon Kling Sechster (4 aus 7) und Michael Hayen Neunter (3,5 aus 7). In der U18 hatte Alexander Doll als Tabellenführer in der letzten Runde die Chance auf den Turniersieg. Am Ende war es der respektable dritte Rang. In seinem ersten Schachturnier holte M. Baraa Hasan in der U8 gleich 2,5 aus 7 und hatte viel Spaß.

Ein sehr erfolgreicher Ausflug nach Ettlingen und gutes Training für die morgigen badischen Jugendmannschaftsmeisterschaften (U12, U14, U16) in Freiburg - der Twitter-Ticker wird berichten.

Einladung zum ersten Joß-Fritz Jugendopen Untergrombach 2018

Der SC Untergrombach richtet vom Samstag 23. Juni bis Sonntag 24. Juni sein erstes Jugendopen aus, das "Joß-Fritz Jugendopen". Eingeladen sind alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich Jahrgang 1998. Es werden fünf Runden Schweizer System gespielt mit der Zeitbegrenzung 40 Züge in 1 h und ½ h Restspielzeit. Das Turnier wird DWZ-gewertet und es gibt Pokale für alle Altersklassen.

Vor der Schule wird es einen Imbiss geben, der warme Speisen und Getränke anbietet. In der Schule bieten wir Kaffee, Kuchen und Snacks an. 

Am Samstag startet das Turnier mit einer Doppelrunde, so dass alle rechtzeitig zum Deutschlandspiel zu Hause sein werden. Sonntags geht es dann früh los und es gibt drei Runden mit Siegerehrung. 

Die Anmeldung ist eröffnet, in den nächsten Wochen gibt es weitere Informationen zum Turnier. 

SCU II: Doppelter Punktgewinn bei Slavija Karlsruhe

von Markus Krieger

Nach dem Punktgewinn am letzten Spieltag gegen Waldbronn (4:4) ging es in der siebten Runde der Landesliga auswärts nach Karlsruhe zu Slavija. Nach längerer Zeit wurden wir dabei mal wieder von Jasmin und Andi unterstützt, während wir auf die Doll-Familie aufgrund von Einsätzen in der ersten Mannschaft leider verzichten mussten. Im Vergleich zum vergangenen Spieltag konnten die Gastgeber wieder zu acht antreten, so dass kein Brett kampflos gewonnen wurde.

Der Mannschaftskampf an sich gestaltete sich für uns zügig sehr angenehm. Michaels Gegner an Brett fünf schenkte diesem zu unserer Freude durch einen Blackout seine Dame ohne die geringste Möglichkeit zum Gegenspiel, was selbstredend sehr bald in einen Sieg für uns mündete. Auch auf den anderen Brettern liefen die Partien verheißungsvoll. Martin am vierten Brett konnte einen gefährlichen Königsangriff starten und nachdem er ein Turmopfer des Gegner erfolgreich abgewehrt hatte, fuhr er souverän den zweiten Punkt für uns ein. Andi an achter Position gelang es, seinem Gegenüber im Mittelspiel einige Bauern abzuringen, was im Endspiel einen Sieg mit sich brachte. Jasmin an Brett vier, Marlis an Brett sieben und Jochen an Brett eins ihrerseits lieferten allesamt gute Partien ab, so dass sie sich alle mit ihrem Gegenüber relativ mühelos auf ein Remis einigten konnten. Das Duell von Almir an drei und meine Partie an zwei gestalteten sich etwas offener mit Chancen auf jeweils beiden Seiten. Dabei konnte sich jedoch bei beiden Spielen keine Partei durchsetzen, wodurch zwei weitere Remis zustande kamen.
Der Mannschaftskampf wurde demnach souverän und verdient mit 5,5:2,5 gewonnen, was bedeutet, dass wir die Abstiegszone verlassen konnten. Es gilt, in den letzten beiden Runden noch die nötigen Mannschaftspunkte zu ergattern, um den Klassenerhalt zu fixieren.

In der Tabelle klettert der SC Untergrombach II auf Rang 7. Pforzheim marschiert, Durlach und Slavija belegen die Abstiegsränge. Das nächste Duell findet nach einer etwas längeren Pause am 22. April in Untergrombach gegen Mühlacker statt.

 

SCU V holt Sieg in der Einsteigerklasse


Der SCU V in Blickrichtung mit Aaron Scherer, Levin Kastner, Simon Kling und Lennard Los

Auf dem Programm stand ein Heimspiel beim Tabellenführer KSF IX, die bislang alle vier Spiele gewinnen konnten. Die KSF baten um Verlegung des Spiels nach Untergrombach - einem Wunsch, dem wir gerne nachkamen. Für Untergrombach am Start war die "Abteilung Helmsheim" mit Lennard Los, Levin Kastner und Aaron Scherer, dazu kam der aus disziplinarischen Gründen ins fünfte Team versetzte Simon Kling. Damit war der SCU nominell bereits Favorit. Simon machte seinem Ärger auf dem Brett Luft und zeigte schönes und erfolgreiches Angriffsschach. In der Rückrunde machte er ganz kurzen Prozess, bereits nach wenigen Zügen war der Gegner mattgesetzt. Im Wechsel mit Simon an den Brettern 1 und 2 spielte Lennard Los, der eine der beiden Partien siegreich gestalten konnte. Auch Levin Kastner gewann eine Partie. Einen starken Auftritt hatte Aaron Scherer mit einem Doppelsieg, er avanciert damit zum besten Spieler der fünften Mannschaft und wäre jetzt bereits ein "900er". Damit war der Sieg unter Dach und Fach und der SCU V hat nun Anschluss ans Mittelfeld gefunden. 

Aber eine Begegnung steht ja noch aus: Am 22.4. empfängt der SCU V die dritte Mannschaft der SF Zeutern und kann sich mit einem Sieg zum Saisonende auf einen versöhnlichen Mittelfeldplatz katapultieren.

SCU IV siegt gegen Graben II und bleibt Tabellenführer


Der SCU IV gegen Graben II. Vorne die spielfreien Untergrombacher Shah-Zeb Syed und Raphael Rössler im Trainingsduell

Die Spitzenteams der C-Klasse schauten an diesem Wochenende mit einem Auge in die Bereichsliga Nord 3, wo sich Sandhausen (Platz 9) und Eggenstein/Leopoldshafen (platz 8) duellierten. Sandhausen gewann, Eggenstein/Leopoldshafen rutschte auf einen Abstiegsplatz - schlecht für die Karlsruher C-Klasse. Warum? Eggenstein wäre der zweite Karlsruher Absteiger in die Bezirksklasse, hätte Eggenstein gewonnen, bliebe Graben der einzige Absteiger und somit gäbe es vier Aufsteiger in der C-Klasse! Alles Makulatur nach dem heutigen Spieltag gibt es wohl nur zwei Aufsteiger in der C-Klasse. Der SC Untergrombach als Tabellenführer genießt den Luxus, nicht auf die anderen Teams schauen zu müssen. Als Gegner am heutige Sonntag war die Reserve von Graben-Neudorf zu Gast, die mit 2:12 Mannschaftspunkten und noch keinem vollständig angetretenen Mannschaftskampf in der Außenseiterrolle waren. Auch heute waren nur sechs Grabener am Start, so dass die ins Untergrombacher Team gerutschten Debütanten Shah-Seb Syed (Brett 7) und Raphael Rössler (Brett 8) zu kampflosen Siegen kamen. Der viel zu spät eingetroffene Simon Kling musste sich in der Einsteigerklasse beweisen. Gleich in der Eröffnung kam Kai Burger an Brett 4 unter die Räder und so kam Graben zum schnellen 2:1 Anschluss. Bruder Tim Burger befindet sich jedoch nach wie vor in Top-Form und stellte mit einem völlig ungefährdeten Sieg den alten 2-Punkte-Abstand wieder her. Tim ist jetzt mit 6,5 aus 7 auch absoluter Top-Scorer der Untergrombacher Jugendmannschaft. Nach etwa anderthalb Stunden Spielzeit kam Jugendleiter Ralf Toth an Brett 1 zu einem völlig ungefährdeten Schwarz-Sieg. Michael Hayen, der sich oft für die Mannschaft geopfert und kampflose Siege in Kauf hat nehmen müssen, zeigte heute eine sehr starke Partie. Ruhig und überlegt baute er seinen Vorteil beständig aus und wurde nach rund drei Stunden Spielzeit zum Untergrombacher Matchwinner. Starke Leistung von Michael, der immer besser in Fahrt kommt! Marc und Luca Toth hatten gleichwertige Gegner, nutzten ihre Chancen jedoch nicht. Bei Marc war es ein kleiner, leicht zu übersehender, leider jedoch folgenschwerer Fehler am Ende der Eröffnung und fortan hatte er einen Minusbauern zu verwalten, den sein Gegner auch überlegt verwertete. Luca spielte erneut viel zu schnell, vergaß, den König zu rochieren und wurde mit einer Taktik in bereits kaputter Stellung eliminiert.

Mit dem 5:3 am Ende kann der SCU jedoch gut leben, denn mit 13:1 Punkten führt man die Tabelle weiter an und kann mit einem Auswärtssieg bei Post II am nächsten Spieltag bereits den Aufstieg in die B-Klasse feiern. In den anderen Spielen besiegte Neureut II mit 6,5:1,5 (!) Dettenheim und bleibt auf Platz 2 mit besten Aufstiegschancen. Chapeau an die Neureuter, die eine starke erste Saison in der C-Klasse hinlegen. Die KSF-Damen besiegten Angstgegner Ettlingen und schon fast sensationell wahrt auch Pfinztal III mit einem hohen Heimsieg gegen Post II seine minimalen Aufstiegschancen. Beide Teams haben mit 10:4 Punkten nur noch Außenseiterchancen auf den Aufstieg und müssen auf Ausrutscher der beiden erstplatzierten Teams hoffen. Dettenheim verabschiedet sich mit seiner heutigen Niederlage aus dem Aufstiegsrennen. 

Für den SCU IV geht im Endspurt der Saison weiter am 22.4. mit dem letzten Auswärtsspiel der Saison beim Post Südstadt Karlsruhe II.

SCU III nur Unentschieden, Spielabsage trifft SCU V

Am sechsten Spieltag der Kreisklasse A war der SCU III mal wieder von Personalsorgen geplagt, dazu kam in der zweiten Mannschaft eine kurzfristige Absage, die dann auch die dritte Mannschaft betraf. So machte man aus der Not eine Tugend und trat mit drei Vater-Sohn-Tandems beim Tabellenletzten Hambrücken an, ein Novum in der A-Klasse beim SCU. Zweimal Wachter, Schleicher/Nied und zweimal Hayen, dazu Mannschaftsführer Bernhard Kling am zweiten Brett und "Notnagel" Karl Mangei. Das beste Ergebnis holten Vater und Sohn Hayen an Brett 1 und 7, nämlich zwei Punkte. Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Andre Hayen gegen einen 200 Punkte höher gewerteten Gegner, damit hat Andre sofort seine Tauglichkeit in der A-Klasse unter Beweis gestellt. Die beiden anderen Vater-Sohn-Teams holten jeweils 50%, es gewann Alex Wachter und Pascal Nied, der mit 3,5 aus 6 gleich in seiner ersten Saison zum erfolgreichen Stammspieler in der dritten Mannschaft geworden ist. Karl Mangei und Bernhard Kling verloren ihre Partien, so dass man insgesamt nicht über ein 4:4 Unentschieden hinauskam. Dieser Punktverlust kann noch teuer werden - am kommenden Spieltag ist mit dem PSK der klare Meisterschaftskandidat zu Gast. Einziger Trost, die Postler haben bereits zwei Unentschieden abgegeben und der SCU III kann voraussichtlich stark aufstellen. Ein Punktgewinn ist also im Bereich des Möglichen und wäre wichtig, angesichts der extrem knappen Tabellensituation in der A-Klasse.

In der Einsteigerklasse traf die Spielabsage des SK Ettlingen die SCU-Jugend hart, denn bei nur sechs Spielen in der Saison bei ohnehin knappen Brettern will natürlich jeder Einsatz genutzt sein. Wenigstens konnten etliche Jugendlichen die Lücke mit einer Teilnahme am Schnellschachturnier in Ketsch vergangenes Wochenende wieder wettmachen. Nächsten Spieltag sind die KSF XI zu Gast, die auf ihr Heimrecht verzichten und nach Untergrombach anreisen werden.