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Zum 2. Joß-Fritz-Jugendopen anmelden

Aktuelles

Oberliga: Partien des siebten Spieltags

Die Partien des siebten Oberliga-Spieltags (Heimniederlage gegen Buchen) sind nun zum Nachspielen verfügbar.

2. Joß-Fritz-Jugendopen Untergrombach

Am 22. und 23. Juni 2019 veranstaltet der SC Untergrombach sein zweites Joß-Fritz-Jugendopen. Es stehen an zwei Tagen (Samstag und Sonntag) fünf Runden mit DWZ-gewerteten Partien an. Als Besonderheit wird in diesem Jahr die Bühne geöffnet, dort wird der Heinz-Fuchs-Cup ausgespielt, ein Einladungsturnier für sechs spielstarke Spieler. Der Sieger des Joß-Fritz-Jugendopen erhält automatisch die Spielberechtigung für den Heinz-Fuchs-Cup 2020. Das Jugendopen wird diesmal unabhängig von der Teilnehmerzahl in A- und B-Turnier aufgeteilt, so dass die Spielstärken in der ersten Runde nicht so weit auseinanderklaffen. Die Anmeldung ist geöffnet!

Ausschreibung | Termine | Anmeldung | Teilnehmer

Training mit dem Meister: GM Davor Rogić lehrt Variantenberechnung


Varianten, Varianten, bis die Köpfe rauchen.

Vor dem Oberligaspiel gegen Buchen gab es für Untergrombacher Vereinsmitglieder ein Training der Extraklasse aus der Serie "Training mit dem Meister" wieder mit GM Davor Rogic, diesmal ging es um Variantenberechnung. Aus der eigenen Praxis gab der Schachgroßmeister wertvolle Tipps für die anwesenden Teilnehmer und wie immer gab es im praktischen Teil einiges zu berechnen. Im Anschluss an das Training konnte man das Erlernte in Blitzpartien gegen Rogic austesten.

Oberliga: Umkämpfte Heimniederlage gegen Buchen


Die Neuauflage des Duells GM Pinter gegen GM Rogic ging an den Ungarn

Nach dem hohen Auswärtssieg in Hockenheim hatte der SC Untergrombach die Chance, im Heimspiel gegen BG Buchen einen "Big Point" im Abstiegskampf zu erzielen. Aber auch Buchen steckte mit nur vier Punkten tief im Abstiegsstrudel der Oberliga und es war klar, dass beide Teams stark aufstellen würden. So kam es dann auch: Die Gäste erschienen erstmals in der Saison mit GM Pinter an Brett 1, dahinter fast alle nominellen Spitzenspieler. Die schlimmsten Befürchtungen in Form von Planspielen mit den beiden ungarischen IM Sipos und Hajnal erfüllten sich dank zeitgleich stattfindender ungarischer Liga glücklicherweise nicht. So standen sich zwei ungefähr gleichstarke Teams gegenüber, Buchen war auf dem Papier einen Tick besser.

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Oberliga am Sonntag: Untergrombach empfängt Buchen

Am kommenden Sonntag ist ein alter Rivale aus vergangenen Zweitligazeiten zu Gast in Untergrombach: Der SC BG Buchen. Die Gäste stecken nach einer 3:5-Niederlage am vergangenen Spieltag ebenso wie der Gastgeber tief im Abstiegskampf. Erwartet wird daher die stärkstmögliche Buchener Aufstellung mit zwei Großmeistern und an den hinteren Brettern zwei ungarischen Internationalen Meistern. Spitzenschach ist also angesagt und vorbeischauen lohnt sich. Spielbeginn ist 11 Uhr in der Joß-Fritz-Schule Untergrombach. Für die Daheimgebliebenen wird es wieder einen Twitter-Livebericht geben.

U16 will Bezirksmeistertitel verteidigen


Der SC Untergrombach ist aktueller Bezirksmeister in den Altersklassen U12, U14 und U16

Die U16 des SC Untergrombach ist bereits am 10.2. mit einem 3:1-Sieg gegen Bruchsal in die Bezirksmeisterschaft gestartet. Die Punkte holten Pascal Nied am Spitzenbrett (bezwang E. Eberhard), Simon Richter an Brett 3 und Michael Hayen gewann kampflos. Der Sieg von Simon Richter darf als etwas glücklich bezeichnet werden, in der Folge musste Bruchsals Spitzenbrett gewinnen und lehnte ein Remisangebot ab, überzog und verlor die Partie. Simon Kling an Brett 2 verlor mit einer schwachen Leistung. Untergrombach ist amtierenden Bezirksmeister U16 und möchte den Titel am finalen Doppelspieltag am kommenden Sonntag (gegen Ettlingen und KSF) verteidigen.

Derzeit ist der SC Untergrombach Karlsruher Bezirksmeister in den Altersklassen U12, U14 und U16 - die Wanderpokale fühlen sich in Untergrombach sehr wohl und sollen daher nach Möglichkeit noch lange hier verweilen. Für die U16-Mannschaft ist unabhängig vom Ergebnis Schluß nach der Bezirksmeisterschaft, zur Badischen Meisterschaft ist die U14 bereits qualifiziert und somit bleiben nicht genug spielstarke Spieler für die U16 übrig.

Einen Überblick über die Erfolge der Untergrombacher Jugendmannschaften gibt es hier.

Bereichsliga: SCU II lässt Punkt gegen Slavija liegen


Das Duell der Landesligaabsteiger Untergrombach II und Slavija Karlsruhe endete unentschieden

Der SCU II hatte Heimrecht am sechsten Spieltag im Duell mit Mitabsteiger Slavija Karlsruhe. Slavija musste nach dem Abstieg personell bluten und steht auch in der Bereichsliga auf einem Abstiegsrang. Anders der SCU II, der freiwillig in die Bereichsliga ging und hier sogar auf dem zweiten Tabellenrang steht. Untergrombach konnte stark aufstellen, mit Mannschaftsführer Krieger am Spitzenbrett und dahinter Weiler und Zjajo, war DWZ-mäßig besonders an den hinteren Brettern klar im Vorteil. Jugendspieler Pascal Nied hatte es besonders eilig und besorgte gegen einen chancenlosen Gegner die frühe Führung. Emir Mešic spielte gewohnt schnell und überspielte seinen Kontrahenten ebenfalls früh. Mit dem 2:0 Vorsprung im Rücken sah es eigentlich gut aus, doch dann verlor Wolfgang Weiler auf Zeit, Kay Hayen stand nach der Eröffnung besser und lehnte das Remisangebot seines Gegners ab, weil es an den anderen Brettern eigentlich gut aussah. Leider war sein folgender Angriff nicht gerechtfertigt und so wurde sein eigener König Opfer eines Gegenangriffs. Jasmin Mangei übersah eine Taktik und musste ihre Partie aufgeben. Slavija hatte den Kampf gedreht und führte nun 2:3 - an Brett 1 und 3 sah es jedoch sehr remisverdächtig aus und Michael Noll hatte klares Übergewicht auf dem Brett. So kam es letzten Endes auch, Markus Krieger stand zwar im Mittelspiel besser, hatte dann jedoch ein Endspiel Springer gegen Läufer mit je sechs Bauern auf dem Brett und fand keinen Gewinnweg mehr. Nach langem Kampf endete die Partie von Almir Zjajo in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel - die Punkteteilung war die fast zwangsläufige Folge. Den Punkt für Untergrombach hielt dann Michael Noll fest, dessen Königsangriff gegen einen solide, aber zu passiv spielenden Gegner nach fünf Stunden durchschlug. Statt den Gewinn zu forcieren gab Noll gewonnenes Material zurück, um sich vor gegnerischen Taktiken zu verteidigen und lenkte in ein gewonnenes Endspiel ein, was er auch verwerten konnte.

Am Ende des Tages musste Untergrombach froh sein über den Punktgewinn, betrachtet man die Ergebnisse nüchtern auf dem Papier war es wohl ein verschenkter Punkt und Forst wird froh gewesen sein, da sie selbst auch nur Remis spielten und den Vorsprung von zwei Punkten auf Untergrombach in der Tabelle halten können. uBu Karlsruhe und Forst II unterlagen und stecken wie Slavija tief im Abstiegskampf. Untergrombach II ist jenseit von gut und böse und kann die Saison entspannt zu Ende spielen.

Kreisklasse A: SCU III siegt hoch im Spitzenspiel und liegt auf Aufstiegskurs


Der Beginn eines erfolgreichen Mannschaftskampfes: Untergrombachs Dritte empfängt Hambrückem

In der Kreisklasse A empfing der SC Untergrombach III als Tabellendritter den Zweitplatzierten Hambrücken. Die Gäste traten deutlich ersatzgeschwächt an und mussten unter anderem auf ihr Spitzenbrett A. Notheisen, sowie Bischoff und Lumpp verzichten; zudem traten die Gäste nur zu siebt an, so dass Levin Uyar am achten Brett zu einem kampflosen Punkt kam. Nach DWZ war Untergrombach hoher 6:2 Favorit und der Kampf verlief in der Tat recht einseitig. Andre Wachter hatte in seinem ersten A-Klasse-Einsatz in der laufenden Saison früh eine gegnerische Figur erkämpft und machte anschließend kurzen Prozess und erhöhte auf 2:0. Sein Vater Alexander Wachter wollte offensichtlich den sonnigen Sonntagnachmittag nutzen und nachdem sein Gegner in bereits hoffnungsloser Stellung ein verzweifeltes Figurenopfer versuchte, konterte Wachter kühl und besorgte das 3:0 nach gerade mal zwei Stunden Spielzeit. Eine halbe Stunde später machten die Brüder Marc und Luca Toth den Sack zu, gewannen zeitgleich ihre Partien - Luca hatte etwas Glück nach einer gegnerischen Taktik begann er eine feine Damenjagd in deren Verlauf sich der Gegner immer tiefer in Schwierigkeit verstrickte, bis das Untergrombacher Mattnetz erfolgreich ausgelegt war. Marc Toth musste sich im Mittelspiel mit dem gefährlichen gegnerischen Läuferpaar auseinandersetzen, konnte sich jedoch einen mächtigen Freibauern schaffen und stand bereits deutlich besser, als der Gegner eine Springergabel übersah. Eine ordentlich Leistung des jungen Untergrombachers. An Brett 2 schnürte Mannschaftsführer Bernhard Kling den gegnerischen Figuren die Luft ab, bis keine Felder mehr für vernünftige Züge existierten und der Hambrückener verzweifelt das Handtuch werfen musste. Am Spitzenbrett war es ebenfalls eine einseitige Angelegenheit, nachdem Weiß früh in der Eröffnung ein Bauer abhanden kam und im Mittelspiel der Untergrombacher R. Toth einen zweiten Bauern erobern konnte, war es im Grunde bereits vorbei. Einige taktische Wendungen waren zu beachten, aber nach einem Verzweiflungsopfer musste Weiß das Handtuch werden und es stand 7:0 für die Heimmannschaft. Nur Marlis Jahraus blieb der Erfolg versagt, sie lief lange einem verlorenen Bauern nach, hatte dafür jedoch Kompensation in Form eines vorgerückten Freibauern, der im Endspiel dann jedoch verloren ging und mit ihm die Partie.

Durch den hohen Heimsieg ist Untergrombach III auf einen Aufstiegsplatz aufgerückt. Da die Konkurrenten Sulzfeld und Hambrücken noch ihr Päckchen beim Tabellenführer und designierten Meister Neureut II abholen müssen, hat der SCU gute Chancen, jedoch noch ein schweres Heimspiel gegen starke Ettlinger und am kommenden Spieltag den Auswärtskampf gegen Aufsteiger Karlsdorf II vor der Brust.

SCU IV verliert knapp, SCU V gewinnt in Zeutern

von Kai Burger und Ralf Toth

Am 17.02 reiste unsere vierte Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Wiesental. Wir starteten sehr motiviert, um wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. Bereits nach einer halben Stunde gab es jedoch den ersten Rückschlag für uns: Simon Kling verlor nach wenigen Zügen aufgrund eines leichtsinnigen Fehlers. Kurze Zeit später musste auch Neuling David Kopp den Punkt an seinen Gegner abgeben. Tim Burger gewann, nach einer sehr starken Partie, gegen seinen stärkeren Duellanten und verkürzte den Rückstand so auf einen Zähler. Aufgrund der Niederlagen von Andre Hayen und Kai Burger, konnte die zweite Mannschaft der Wiesentaler ihren Vorsprung auf 4:1 ausbauen. Heiko Schleicher gelang es nicht einen entscheidenden Vorteil herauszuspielen, daher musste er sich mit einem Remis begnügen, was zur Folge hatte, dass wir nicht mehr die Möglichkeit hatten zu gewinnen. Anders dagegen am Spitzenbrett, dort gewann Andreas Burger. Unser letzter Spieler war Michael Hayen. Dieser wurde von seinem Gegner stark unter Druck gesetzt, behielt jedoch einen kühlen Kopf, so dass er die Stellung drehte und gewann. Bemerkenswert ist Michaels erstaunliche Punkteausbeute, der Siegegarant konnte bisher alle sechs Partien gewinnen, ist Top-Scorer der Liga und hofft nun diese weiße Weste auch bis zum Ende der Saison zu halten. In der Tabelle wird es nach hinten wieder eng für den SCU IV, der am kommenden Spieltag die klar favorisierte dritte Mannschaft aus Neureut zu Gast hat.

Ein Auswärtssieg gelang dem SCU V in Zeutern, hier punktete Aaron Scherer zweimal voll, Spitzenbrett Lennard Los holte 1,5 Punkte und Mattis Zimmermann und Raphael Rössler gewannen je einmal kampflos, so dass man in der Tabelle nun auf den sechsten Rang vorrückt.

Training mit dem Meister: FM Dr. Joachim Sieglen


FM Dr. Joachim Sieglen erklärt die Geheimnisse des Minoritätsangriffs

Im Rahmen der Serie "Training mit dem Meister" war Untergrombachs Oberligaspieler FM Dr. Joachim Sieglen im Einsatz und erklärte den anwesenden Mitgliedern den Minoritätsangriff - ein wichtiges strategisches Element das in Bauernstrukturen einiger gängiger Eröffnungen entstehen kann. Zur Einleitung gab es eine Positionspartie zwischen Kotov und Pachmann, in der sehr schön ersichtlich wurde, wie man gegen den aus dem Minoritätsangriff entstehenden hängenden Bauern vorgehen kann. Anschließend wurden die üblichen Verteidigungsmechanismen am Beispiel des abgelehnten Damengambits erläutert: Verschiedene Bauernmanöver gegen den Vorstoß: Spiel mit dem Isolani, Spiel mit einem entfernten Freibauern und - was bei den Trainingsteilnehmern am Besten ankam - Verteidigung durch aktives Figurenspiel am Königsflügel (Gegenangriff). Die Lektion war sehr tiefgehend, umfangreich und sehr gut vorbereitet und wurde zudem äußerst kompetent und verständlich vorgetragen. Ein echter Gewinn für alle Teilnehmer!