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Aktuelles

Drei Untergrombacher zum Talentsichtungstag

Die Gemeinsame Kommission Leistungssport Schach in Baden-Württemberg (GKL) hat die Einladungen zum Talentsichtungstag am kommenden Sonntag in Baden-Baden verschickt. Ins Blickfeld der GKL sind auch drei Untergrombacher Spieler geraten: Pascal Nied (U14), Marc Toth (U14) und Levin Uyar (U10) werden an der Talentsichtung teilnehmen. Im Sommer wird die GKL dann die Eindrücke des Jahres auswerten und über die Kader 19/20 entscheiden. Derzeit ist nur ein Untergrombacher im D1-Kader: Luca Toth (U12). Liste der Kaderspieler

Wiechert im Mittelfeld bei Baden-Württembergischer Schnellschachmeisterschaft

von FM Hans Wiechert

Am vergangenen Wochenende fand erstmals die gemeinsame Baden-Württembergische
Schnellschaftmeisterschaft statt – bisher hatten die beiden unabhängigen Landesverbände Baden und Württemberg jeweils auf eigenen Meisterschaften ihre Titelträger bestimmt, wenn auch auf württembergischer Seite zusätzlich badische Akteure als Gastspieler zugelassen waren. Nun also erstmals ein gemeinsames Turnier, das in der schönen Stauferstadt Bad Wimpfen vom Stapel lief.

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Luca Toth gewinnt den Hans-Thoma-Cup der Grundschüler


Die Untergrombacher Delegation beim Hans-Thoma-Cup 2019: Levin Uyar, Victor Moisa, Enno Mandel, Luca Toth, Bruno Seidel.

Topfavorit Luca Toth hat sich beim Hans-Thoma-Cup der Grundschüler höchst souverän durchgesetzt und das Turnier gewonnen. Er gewann alle sieben Begegnungen dominant und völlig gefahrlos. Es war sein letzter Auftritt beim Grundschulcup, kommendes Jahr verstärkt er die Mannschaft des Thomas-Mann-Gymnasiums Blankenloch. Bester Zweitklässler wurde Levin Uyar, der am Vorabend noch mit Fieber im Bett lag, nach einer Blitzgenesung aber eine starke Leistung im Turnier zeigte. Sein Talent erneut unter Beweis gestellt hat Enno Mandel, er holte sich den Pokal für den zweitbesten Erstklässler. Gut abgeschnitten haben auch Victor Moisa und Bruno Seidel, die beide noch nicht lange im Verein sind und auf dem Turnier Spielpraxis sammeln konnten. Zum Bericht

Joß-Fritz-Jugendopen | Heinz-Fuchs-Cup: DWZ- und ELO-Wertung

Dank der schnellen Arbeit des DSB-Rating Officers Jens Wolter und unseres DWZ-Referenten Patrick Grofig sind alle Turniere bereits zwei Tage nach deren Ende ausgewertet.

Hier die offiziellen Auswertungen:

DWZ-Auswertung Heinz-Fuchs-Cup | ELO-Auswertung Heinz-Fuchs-Cup

DWZ-Auswertung Joß-Fritz Jugendopen A-Turnier
DWZ-Auswertung Joß-Fritz Jugendopen B-Turnier

Joß-Fritz-Jugendopen | Heinz-Fuchs-Cup: Berichte

Einen sehr schönen und ausführlichen Bericht zum Heinz-Fuchs-Cup und Joß-Fritz-Jugendopen haben die KSF veröffentlicht. Insbesondere wurde über die Partieverläufe im HFC ausführlich berichtet:

Joß Fritz Open und Heinz Fuchs Pokal in Untergrombach laufen für die KSF erfolgreich

Ebenfalls berichtet hat der SV Walldorf: Jugendturnier in Untergrombach | David gewinnt in Untergrombach

Joß-Fritz-Jugendopen | Heinz-Fuchs-Cup: DWZ- und ELO-Wertung

Alle drei Turniere sind zur Auswertung nach DWZ und der Heinz-Fuchs-Cup zur Auswertung nach ELO angemeldet.

Hier die vorläufigen Auswertungen (alle Angaben ohne Gewähr):

Vorläufige DWZ-Auswertung Heinz-Fuchs-Cup | Vorläufige ELO-Auswertung Heinz-Fuchs-Cup

Vorläufige DWZ-Auswertung Joß-Fritz Jugendopen A-Turnier
Vorläufige DWZ-Auswertung Joß-Fritz Jugendopen B-Turnier

Heinz-Fuchs-Cup: David Färber das Maß aller Dinge


Favorit David Färber (Walldorf, Mitte) gewinnt den ersten Heinz-Fuchs-Cup. Stefan Joeres (KSF, rechts) wird Zweiter, Arkady Chernykh (KSF, links) holt den dritten Rang . (Bild: Niki Hüttner)

Der klare Topfavorit im Heinz-Fuchs-Cup hat sich eindrucksvoll durchgesetzt: David Färber (SV Walldorf) gewinnt mit 4,5 aus 5 souverän das Turnier. Nach einem Wackler in der ersten Runde, als er mit Glück und Können gegen Arkady Chernykh remisierte, drehte Färber auf und ließ vier Siege folgen, die teilweise wirklich eindrucksvoll herausgespielt waren. In diesem Turnier spielte Färber in seiner eigenen Liga und holte sich verdient den ersten Preis und den Pokal. Zweiter wurde Stefan Joeres (KSF), der damit seinen Setzlistenrang bestätigt. Dritter wurde Arkady Chernykh (KSF), punktgleich, aber mit besserer Zweitwertung vor dem Bebenhausener David Wendler. Den fünften Rang belegt Alexander Doll. Sechster wurde mit Linus Koll, der jüngste Teilnehmer im Turnier. Die Partien waren allesamt hochinteressant und abwechslungsreich. Trotz des harten Programms von fünf Partien in zwei Tagen mit bis zu vier Stunden Spieldauer pro Partie war jede einzelne Begegnung voll ausgekämpft, auch die wenigen Unentschieden. So kamen auch die Kiebitze voll auf ihre Kosten. Das Einladungsturnier war ein großer Erfolg und man darf bereits jetzt gespannt sein auf das Feld im kommenden Jahr. Als erster Teilnehmer steht Leon Wegmer fest, der Sieger des Jugendopens.

Ergebnisse Heinz-Fuchs-Cup

Joß-Fritz Jugendopen: Favorit Leon Wegmer siegt im A-Turnier


Leon Wegmer setze sich souverän durch und gewann das A-Turnier. (Bild: Niki Hüttner)

Der klare Anführer der Setzliste war Leon Wegmer (DWZ 1909), er war zugleich Ersatzmann im Heinz-Fuchs-Cup und wäre dort bei einem Spielerausfall eingesprungen. Im A-Turnier gab sich Wegmer keine Blöße. Nach zwei Kurzpartien zum Auftakt musste er gegen Daniel Schmitt in Runde 3 erstmals über die volle Distanz. Schmitt klaute dem Karlsruher als einziger einen halben Punkt. In der vierten und fünften Runde überzeugte Wegmer dann erneut und ließ am Ende die Konkurrenz einen halben Punkt hinter sich. Damit steht auch der erste Teilnehmer am Heinz-Fuchs-Cup 2020 fest.
Zweiter wurde der Ottenauer Daniel Schmitt, der als Geheimfavorit ins Turnier gestartet war. Er kam auf vier Punkte, wie auch der Drittplatzierte Philipp Wadlinger (SC Ketsch). Bestes Mädchen im A-Turnier wurde Hannah Schulz (KSF).
Spektakulärer Höhepunkt des Turniers war die vierte Runde, als U14-Gesamtsieger Pascal Nied (Untergrombach) ein Endspiel Springer und Läufer gegen König auf dem Brett hatte und in Zeitnot in exakt 50 Zügen matt setzte.

Ergebnisse | Endstand | Siegerlisten

Joß-Fritz Jugendopen: Florian Simon gewinnt B-Turnier


Der Sieger im B-Open heißt Florian Simon. (Bild: Niki Hüttner)

Im B-Turnier des Joß-Fritz-Jugendopen lagen vor der Schlussrunde drei Spieler mit vier Punkten gleichauf. Es drohte eine Szenario mit zwei Spielern mit jeweils fünf Siegen am Ende, was zu einem Stichkampf geführt hätte. Jedoch behielt nur Florian Simon (vereinslos) die weiße Weste und holte sich den Turniersieg im B-Open. Simon hatte bereits im April dieses Jahres im C-Turnier des Grenke Opens für Furore gesorgt, wo er am Ende den vierten Platz belegte.
Auf den Rängen zwei und drei gab es dann tatsächlich einen Stechen zwischen Levin Uyar (Untergrombach) und Dominik Schmitt (Ottenau), da beide Spieler punktgleich waren und in der Zweit- und Drittwertung ebenfalls exakt punktgleich lagen. In einem spannenden Kampf mit vielen Zuschauern ging die erste Blitzpartie unentschieden aus. In der zweiten Partie mit vielen taktischen Wendungen behielt Dominik Schmitt die Oberhand und wurde Zweiter. Bestes Mädchen wurde Natascha Felder (Ohlsbach).

Ergebnisse | Endstand | Siegerlisten

Heinz-Fuchs-Cup: Der Favorit führt


IM Heinz Fuchs eröffnet das Turnier mit dem ersten Zug am Brett von David Färber

Topfavorit David Färber hatte drei schwere Partien zu überstehen: In der ersten Runde gegen Arkady Chernykh setzte Färber voll auf Sieg, überzog und musste in den Abgrund blicken. Er wickelte in ein Endspiel T vs T+L ab, was Chernykh nicht zum Sieg führen konnte. Mit der Punkteteilung kam Färber mit einem blauen Auge davon. In der zweiten Runde im Duell der Favoriten gegen Stefan Joeres war es dann eine überzeugende Vorstellung des Walldorfers, der Joeres einschnürte, bis dieser keine Züge mehr fand und das Handtuch warf. In der dritten und längsten Partie des Tages wehrte sich der Youngster und Underdog Linus Koll lange und zäh gegen David Färber. Wieder ging die Partie ins Endspiel und mit dem Springer gegen Läufer und zwei Bauern (allerdings dem "falschen Randbauer" fand Linus Koll immer wieder erstaunliche Verteidigungsressourcen. Färber jedoch spielte in bester Carlsen-Manier weiter. Man hatte den Eindruck, er würde den Sieg am Brett durch puren Willen erzwingen. Seine Züge waren präzise und nach langem Kampf hatte er sein Ziel erreicht. 2,5 aus 3 und die Tabellenführung sind der Lohn der harten Tagesarbeit. Dahinter lauert ein stark aufspielender Arkady Chernykh mit 2 aus 3, der ebenfalls Linus Koll bezwang und gegen David Wendler allerdings hart ums Remis kämpfen musste. Wendler und Joeres folgen mit 1,5 Punkten, Alexander Doll kommt auf einen Punkt und am Tabellenende steht Linus Koll mit 0,5 Punkten. Morgen geht es im Heinz-Fuchs-Cup bereits um neun Uhr weiter.

Ergebnisse