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Aktuelles

SCU IV verliert und steigt dennoch auf


Kein Glück am letzten Spieltag: Der SCU IV kassiert ein deftige Niederlage gegen Ettlingen V

Der letzte Spieltag stand für den designierten Aufsteiger SC Untergrombach IV in der Kreisklasse C unter keinem guten Stern. Kai und Tim Burger wurden schmerzlich vermisst, konnten aber vermeintlich gut durch Neuzugang Simon Richter und Andre Wachter kompensiert werden. Leider erkrankte Andre kurzfristig und auf die Schnelle konnte kein Ersatz organisiert werden, so dass Untergrombach erstmalig und das einzige Mal in der Saison nur zu siebt antreten konnte: 0:1 für Ettlingen, die mit einer guten Jugendmannschaft antraten, in ihrer besten Saisonaufstellung. Sehr sympathisch bei den Ettlingen: Sie vertrauen auf ihre spielstarken Nachwuchstalente derart, dass der nominell spielstärkste Mann, Vorstand Dr. Thomas Weber, als "non-playing captain" agieren konnte. Und recht hatten sie. Luca Toth übersah eine Mattdrohung und musste umgehend aufgebend. Simon Richter mit Figur gegen vier Bauern übersah ein Dauerschach, verlor kurz darauf Figur und Partie. Simon Kling holte ein anständiges Remis gegen den starken Paul Müller. Andre Hayen mit sehr viel Glück ebenfalls ein Remis. Bruder Michael konnte die gegnerischen Freibauern nicht aufhalten, da half auch ein Mehrturm nicht mehr. Den Vogel schoss jedoch Mannschaftsführer Ralf Toth ab, der bestens aus der Eröfffnung kam, um dann eine simple Taktik zu übersehen und eine Qualität einzustellen. Die immer noch vorteilhafte Stellung vergeigte er bei einem gegnerischen Königsangriff endgültig, statt dem zumindest sicheren Remis waren Partie und Punkt ganz weg. Einzig Marc Toth krönte eine gute Saison mit einem schönen Sieg, aus allerdings ebenfalls klar schlechterer Stellung heraus. Sei's drum, am Ende des Tages war der Ettlinger Sieg verdient, aber die Untergrombacher haben ihren Aufstieg in der Tasche.

Die Mannschaft belegte vom ersten bis zum vorletzten Spieltag der ersten Rang. Erst durch die einzige Niederlage am letzten Spieltag wurde noch die Meisterschaft verspielt, aber der zweite Rang berechtigt zum Aufstieg in die Kreisklasse B. Die Mannschaft hat somit bereits im ersten Jahr gleich Großes geleistet. Knackpunkt war der überraschende Auswärtserfolg am zweiten Spieltag bei den KSF VII. Ebenfalls ganz wichtig war der Sieg am vierten Spieltag beim späteren Meister Neureut IV. Entscheidend für die gute Platzierung war die mannschaftliche Geschlossenheit, nur am letzten Spieltag konnte ein einziges Brett nicht besetzt werden und dies auch nur aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung eines Spielers. Bärenstark war die Mittelachse um Simon Kling und Tim Burger, die mit sensationellen 7,5 aus 8 entscheidend zum Aufstieg beigetragen haben. Aber auch Marc Toth (5 aus 9), Kai Burger (4,5 aus 7), Michael Hayen (5,5 aus 9) und Andre Hayen (3,5 aus 4) können hochzufrieden mit ihren Ergebnissen sein. 

In der Kreisklasse B wird die Mannschaft durch einige Spieler "von oben" verstärkt und kann daher von Beginn an eine gute Rolle in der neuen Klasse spielen. Die Untergrombacher Jugendspieler bekommen hier bessere Gegner und damit ideale Möglichkeiten, um sich weiter zu verbessern.

SCU V lässt mit Remis gegen Zeutern die Saison ausklingen

Zum Abschluss der Saison hat die Einsteigerklassemannschaft (SCU V) noch einmal ein 4:4-Unentschieden gegen die Gäste aus Zeutern abgeliefert. Mann des Tages war Lennard Los mit Doppelsieg an Brett 1, der sich mit seiner Leistung in der abgelaufenen Saison insgesamt auch für höhere Aufgaben empfohlen hat. 

Die Mannschaft hat mit dem fünften Rang das Ziel (Platz unter den ersten drei) zwar verfehlt, aber da es in der Einsteigerklasse weder Aufsteiger noch Absteiger gibt, ist dieses Ziel zweitrangig. Entscheidend ist, dass die jungen Talente hier eine Plattform finden, um Turnierpraxis zu sammeln. In dieser Saison gab es leider nur sechs Spiele, wovon eines von Gegner abgesagt wurde. Dennoch konnte der SCU zehn verschiedene Spieler einsetzen. Das beste Ergebnis holte dabei Lennard Los mit 4 aus 6. In der kommenden Saison wird der SC Untergrombach sicher erneut in dieser Klasse seinen Einsteigerkindern eine Plattform bieten und entsprechend eine Mannschaft an den Bezirk melden.

SCU III mit Kantersieg in Jöhlingen und Klassenerhalt in der Tasche

von Kay Hayen

Nachdem die 2. Mannschaft diesmal keine Ausleihen brauchte, konnte der SCU III komplett antreten und einen hohen Triumph erzielen. Nachdem in einer Reihen von Kämpfen knappe Ergebnisse dominierten, hat an diesem Spieltag alles gepasst. Einen der ersten Punkte erzielte unsere Jugendhoffnung Pascal, der sich nach einem Gambit stabilisierte und im Konter mit Bauern mehr und einer schönen Taktik seinem Gegner die Dame abnahm. Danach gingen wir relativ schnell mit gleich 4:0 in Führung, und wir standen an allen anderen Brettern gleich oder besser.

Bernhard hatte seinen Gegner gnadenlos überspielt. Marlis hatte mit einem ihrer gefürchteten Angriffen auf den gegnerischen König Erfolg. Aber alle Siege schienen souverän. Schön war auch wie Rebecca das Schottisch ihres Gegners demontierte. Mein Gegner am 1. Brett war relativ zäh und musste sich dem Läuferpaar und seinen Doppelbauer-Schwächen erst in einem heißen Endspiel beugen.  Am meisten unter Druck geriet unser Michael (Noll nicht Hayen :-), der einen Königsangriff des Gegners abwehren musste, und dann über ein Hin und Her und einem Zeitnotkampf im Endspiel Turm+Läufer für seinen Gegner und noch seinen Turm an die Grenze ging, und letztlich aber verdient Remis erzielte. Die Bauern die er davor hatte, hatten leider nicht gereicht. Ganz klar eine dieser Energie-Schlachten.

Die Stimmung war natürlich ausgelassen. Selten gelingt einer ganzen Mannschaft alles. Für die hervorragende Stimmung in der Mannschaft sprach auch, dass unser Neuer, Emir, für den an diesem Spieltag kein Platz zum Nachrücken war, zu dem Auswärtsspiel kam und moralische Unterstützung leistete.

Ich denke nicht nur die Punkte, sondern auch wie sie erzielt wurden, habe uns gezeigt, dass wir es können.Leider habe ich als Spieler nicht alles gesehen, aber dies sind die Tage für die wir das machen, nicht wahr? Den Schwung können wir ins letzte Spiel gegen Neureut 3 mitnehmen, wo ich persönlich auf eine Revanche für das letzte Jahr hoffe.

Der SCU III hat mit diesem wichtigen Sieg den Klassenerhalt in der A-Klasse in der Tasche und könnte bei optimalem Verlauf bei allerdings minimalen Chancen am letzten Spieltag sogar noch auf den zweiten Rang aufrücken und damit aufsteigen. 

Vereins-Blitzmeisterschaft 2017/2018

Am letzten Donnerstag ging unser Blitzturnier in die sechste und entscheidende Runde. Jens Jonitz konnte die letzte Runde für sich entscheiden und zog punktemäßig mit Stefan Doll gleich. Dieses Jahr können wir also mit Stefan Doll und Jens Jonitz zwei Vereinsmeister im Blitzschach küren. Alexander Doll wurde mit einem starken Endspurt Dritter der Gesamtwertung. Insgesamt nahmen 16 Teilnehmer am Blitzturnier teil. Eine gute Quote, die wir dem vermehren Einsatz unserer Jugendspieler zu verdanken haben.

SCU II feiert Klassenerhalt in der Landesliga

Mit der zweitstärksten Aufstellung der Saison überraschte der SCU II den nur zu siebt angetretenen SC Mühlacker kalt. Bereits zum fünften Mal in der laufenden Saison gab sich FM Jochen Kountz die Ehre am Spitzenbrett. Diesmal trennte er sich nach kurzer Spieldauer Unentschieden von seinem Kontrahenten. An Brett 2 und 3 gab es ein Vater-Sohn-Doppelpack: Stefan Doll unterlag zwar Dr. Julisch, dafür ist Alexander Doll mit Sieg am dritten Brett gegen einen "2000er" längst in der Landesliga angekommen. Kapitän Markus Krieger hatte keine leichte Aufgabe, holte aber ebenso den vollen Zähler wie der aus der Versenkung aufgetauchte Jens Jonitz. Almir Zjajo und Jasmin Mangei hatten deutlich unterlegene Gegner und ließen nichts anbrennen. Dr. Martin Spitz steuerte schließlich noch einen kampflosen Punkt zum 6,5:1,5-Gesamterfolg bei. Mit diesem "Big Point" liegt der SCU II mit ausgeglichenem Punktekonto auf dem fünften Tabellenrang und hat sich somit jeglicher Abstiegssorgen entledigt. 

Im Spitzenduell der Landesliga besiegte der SC Pforzheim die SF Neureut knapp und steigt nach einem Jahr Abstinenz wieder auf in die Verbandsliga. Dieser Aufstieg überrascht niemanden, stellten die Pforzheim doch an jedem einzelnen Spieltag das DWZ-stärkste Team und ließ zudem mit acht Siegen überhaupt nichts anbrennen. Da es aktuell drei Absteiger gäbe, sind hinter dem SCU II alle fünf Teams akut abstiegsgefährdet. Die schlechtesen Karten hat Slavija Karlsruhe, die am letzten Spieltag mindestens 7:1 gegen Calw gewinnen müssen, um den Abstieg noch abzuwenden. Der SK Durlach kann den Abstieg nicht mehr aus eigener Kraft verhindern, aber auch Conweiler und Mühlacker sind noch nicht endgültig gerettet.

Der SCU II hingegen kann am letzten Spieltag (6. Mai) entspannt nach Conweiler reisen und muss nichts mehr befürchten.

SCU IV feiert Aufstieg in die B-Klasse


Auswärtsspiel bei Post Südstadt Karlsruhe II: der SCU IV siegt und steigt auf in die B-Klasse

Am vorletzten Spieltag reiste der SCU IV als Spitzenreiter zum Post Südstadt Karlsruhe II. Ein Sieg war Pflicht, damit der Aufstieg in trockene Tücher kommt. Dem SCU kam entgegen, dass der PSK II erstmals in der Saison nur zu sechst antreten konnte. Mit dem 2:0-Vorsprung spielte es sich natürlich leichter. Über die gesamte Saison hinweg zeigte sich, dass der SCU IV an den mittleren Brettern mit Simon Kling und den beiden Burger-Brüdern sehr stark besetzt war. Und auch heute holten Simon Kling nach nur kurzer Spielzeit den Punkt und Tim Burger hatte ebenfalls keine Probleme, sammelte gegnerische Figuren ein, ließ nichts anbrennen und so stand es nach einer guten Stunde schon 0:4 für den SCU. Der Held des Tages wurde der neunjährige Luca Toth, der mit Schwarz einen aggressiven Königsangriff startete, der voll durchschlug. Nach etwa anderthalb Stunden folgt das Matt und der SCU hatte den Sieg und somit den Aufstieg in der Tasche. Lucas Bruder Marc spielte eine ganz schwache Partie und profitierte in klarer Verluststellung von einem Blackout des Gegners. Mannschaftsführer Ralf Toth gewann im Mittelspiel einen Bauern, wickelte aber verfrüht in ein Läuferendspiel ab, das nicht mehr zu gewinnen war und vom Gegner auch sehr gut verteidigt wurde. Nach rund 60 Zügen endete die Partie im Remis. Andreas Burger an Brett 2 hatte eine starke Stellung erspielt und konnte Figurengewinn erzwingen, allerdings unterschätzte er einen gegnerischen Freibauern und musste so am Ende die einzige Untergrombacher Niederlage quittieren. 

Der SCU IV siegt verdient mit 1,5 : 6,5 und ist nun auch rechnerisch nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen, der in jedem Fall zum Aufstieg in die B-Klasse berechtigt. In zwei Wochen kann der SCU daher ganz entspannt gegen Ettlingen V noch um die Meisterschaft spielen. Derzeit haben die Untergrombacher nach wie vor einen Punkt Vorsprung vor Neureut IV. 

Untergrombacher Bilanz beim GRENKE Chess Open


Über Ostern fand das GRENKE Chess Open mit knapp 1.500 Teilnehmern in der Karlsruher Schwarzwaldhalle statt.

Das GRENKE Chess Open gewann der dreizehnjährige Deutsche Vincent Keymer und ließ dabei zahlreiche Großmeister und sogar Supergroßmeister hinter sich. An dem größten Schachturnier Deutschlands nahmen auch etliche Untergrombacher teil. Im B-Turnier landete Alexander Doll auf dem sechsten Rang von 530 Teilnehmern und verfehlte die Preisgeldränge nur knapp. Im C-Turnier wurde Marc Toth Elfter von 170 Teilnehmern und holte sich ein sattes DWZ-Plus. Einen sehr starken Einstand feierte Simon Richter im C-Turnier, der vor dem Turnier mit dem bescheidenen Ziel von 2 Punkten gestartet war und bald merkte, dass mehr drin war. 5,5 aus 9 waren es am Ende und eine ganz starke erste DWZ von 1269 ergab sich.

Name Turnier Ergebnis DWZ alt DWZ neu DWZ Diff
Veaceslav Cofmann A 5 aus 9 2190 2181 -9
Stefan Doll A 4,5 aus 9 2137 2158 +21
Alexander Doll B 7 aus 9 1863 1927 +64
Rebecca Doll B 4 aus 9 1631 1583 -48
Marlies Jahraus B 3 aus 8 1456 1474 +18
Marc Toth C 6,5 aus 9 1311 1362 +51
Simon Richter C 5,5 aus 9 - 1269 -
Luca Toth C 5,5 aus 9 1283 1249 -34
UNTERGROMBACH GESAMT +63

U14 und U16 auf der Badischen Meisterschaft

Die U14 und U16 (hier im Bild) vertraten die Untergrombacher Vereinsfarben auf den Badischen Mannschaftsmeisterschaften.

Auch in der U14 und U16 war der SC Untergrombach auf den Badischen Mannschaftsmeisterschaften in Freiburg am Start. Während die U14 von Beginn an einen Mittelfeldplatz zum Ziel hatte - die Mannschaft musste Pascal Nied und Rebecca Doll an die U16 abgeben - was das Team mit dem achten Rang auch erreichte. Angeführt von Michael Hayen spielten Simon Kling, Tim Burger und Neuzugang Simon Richter gutes Schach. Zum Bericht der U14.

Die U16 trat in Bestbesetzung an, angeführt von der klaren Nummer 1 Alexander Doll, dahinter Rebecca Doll, Pascal Nied und Kai Burger. Setzlistenplatz 3 war eine zu schwere Bürde, nach dem Patzer gegen Neuenbürg und den beiden kalkulierten Niederlagen gegen KSF und Heitersheim fehlten dem SCU die Punkte. Dennoch gab es in der letzten Runde noch einmal die Chance gegen Gernsbach, aber der Matchball wurde vergeben und so blieb nur der vierte Platz. Zum Bericht U16.

Insgesamt sind die Ergebnisse in den Altersklassen U12 bis U16 Ausdruck der hervorragenden Entwicklung aller Mannschaften über die letzten vier Jahre. Dies dokumentiert sehr gut der Leistungsspiegel. Im kommenden Jahr muss sich die U16 ohne Alexander und Rebecca Doll neu aufstellen und Ziel wird sein, in allen Altersklassen von U10 bis U16 eine Mannschaft senden zu können. 

SC Untergrombach ist Badischer Jugendmeister U12

Die badischen Meister Altersklasse U12 vom SC Untergrombach. In Freiburg erfolgreich: Marc Toth (Brett 1), Luca Toth (Brett 2), Andre Hayen (Brett 3) und Lennard Los (Brett 4). Bild: Schachjugend Baden

Am 18.3. fand in Freiburg die badischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der U12 statt. Vor dem Turnier startete der SC Untergrombach in einer Vierer-Favoritengruppe angeführt von den KSF (1202), dahinter Walldorf (1140), der SCU (1138) und Neureut (1126). Den anderen Teams wurden keine Titelchancen zugerechnet. Nach einem schnellen und glatten 4:0-Auftaktsieg gegen Gastgeber Freiburg-Zähringen folgten die Schlüsselspiele: Gegen den Favoriten KSF siegte man in der zweiten Runde 3:1, weil Luca und Marc Toth und Andre Hayen stark aufspielten. Nachdem ein weiterer 3:1-Sieg gegen Walldorf folgte, war klar, dass Untergrombach Titelchancen hatte. In der vierten Runde kam ein Überraschungsteam: Der SK Endingen hatte kaum DWZ, aber spielstarke Leute am Brett. Das bekam vor allem Spitzenbrett Marc Toth zu spüren. Dennoch sprang ein knapper, wenn auch verdienter 2½ - 1½- Erfolg heraus. Losglück bescherte in der fünften Runde den SK Ispringen als Gegner, hier war das glatte 4:0 Ausdruck einer absoluten Dominanz auf dem Brett. Die letzte richtig harte Nuss kam in der vorletzten Runde. Aus dem Heimatbezirk machen die SF Neureut Eindruck mit jahrelang guter Jugendarbeit und sie hatten eine starke U12 am Start mit dem besten Spieler des Turniers Tim Uhlmann (7 aus 7), das bekam auch der SCU zu spüren. Nur Spitzenmann Marc Toth holte den vollen Punkt, alle anderen verloren, der SCU kassierte die einzige Niederlage des Turniers, blieb aber mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung Erster und hatte es in der letzten Runde selbst in der Hand. Dort lauerte mit der SABT TV Neuenbürg einer dieser gefährlichen Gegner aus der zweiten Reihe. Aber Lennard Los remisierte sicher, Marc Toth spielte nochmal groß auf und Luca Toth vollstreckte zur Meisterschaft, Andre Hayen ließ Remis folgen. 

Der SC Untergrombach gewinnt 2018 die Badische Meisterschaft U12, obwohl mit einer Wildcard angereist. Die Mannschaft war zu stark, Brett 1 bis 3 spielte sich schon am Vortag beim Schnellschach in Ettlingen in einen Rausch (zwei erste, ein zweiter Platz) und hielt diese Form auch in Freiburg: Marc Toth ganz vorne mit 5 aus 7 ist stark, Luca Toth (6 aus 7) und Andre Hayen (5½ aus 7) haben schon wirklich sehr starke Leistungen abgeliefert. Lennard Los (3½ aus 7) spielte sehr solide am schweren vierten Brett. Die Mannschaft wäre qualifiziert zur BW-Endrunde, verzichtet aber auf die Teilnahme und startet statt dessen beim Untergrombacher Joß-Fritz Jugendopen.

SCU III: Verdiente Niederlage gegen Post Karlsruhe


Der SCU 3 auf verlorenem Posten

Die erwartetet Heimniederlage kassierte der SCU III gegen den souveränen Tabellenführer Post Südstadt Karlsruhe. Die Postler stiegen vergangenes Jahr überraschend aus der Bezirksklasse ab und marschieren unaufhaltsam dorthin zurück. Das mit Abstand spielstärkste Team der Liga überrollte den SCU fömlich. Untergrombach musste auf Noll, Jahraus, A. Burger (alle Landesliga)  und A. Wachter (privater Termin) verzichten. Dafür sprang Karl Mangei in die Bresche und Neuzugang Emir Mesic debütierte an Brett 8. An allen Brettern war der SCU teilweise deutlich DWZ-unterlegen, hielt tapfer dagegen. Schleicher und Kling remisierten sicher. Der Bosnier Emir Mesic brillierte am letzten Brett. Im Schnellschachmodus fegte er seinen Gegner förmlich vom Brett. Von ihm kann man noch schöne Partien erwarten! Alle anderen Bretter gingen an Post Karlsruhe, so stand am Ende eine deftige 2:6 Heimklatsche zu Buche. 

Aufsteiger uBu Karlsruhe II überrascht weiter, düpiert den favorisierten SK Ettlingen IV und bleibt auf dem Aufstiegsplatz. Bislang eine beeindruckende Leistung des Aufsteigers, die bescheiden den Nichtabstieg feiern. Doch können sie den Aufstiegsplatz noch zwei Spieltage halten? Der SK Durlach besiegt Waldbronn im Verfolgerduell und bleibt oben dran. Im Keller gehen in Hambrücken allmählich die Lichter aus. Verliert das Schlusslicht am nächsten Spieltag, steigen die Hambrückener in die B-Klasse ab. Auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist Ettlingen, aber Untergrombach, Jöhlingen, Forst und Neureut bleiben in Schlagdistanz. 

Für den SC Untergrombach III geht der Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag. Warum der SCU nicht absteigt? Weil die Korsettstangen des Teams (Kling, Schleicher, Nied) solide 50% geholt haben. Weil wir ein starkes Spitzenbrett mit 64% haben. Weil wir einen starken Neuzugang mit 100%-Potential an Brett 8 haben. Weil die anderen die Chance haben, sich zu verbessern und weil wir Optionen haben. 

Am 22.4. steigt der Abstiegskrimi in Jöhlingen.