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Aktuelles

Open: IM Ulrich Schulze hat gemeldet

IM Ulrich Schulze (2308) hat für das 36. Open Untergrombach gemeldet. Das Spitzenbrett des Heilbronner SV spielt in der Oberliga Württemberg und war zuletzt im November beim Münsterland Open am Start. Mit IM Schulze haben nun drei GM, drei IM und zwei FM für das 36. Untergrombach Open gemeldet.

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Oberliga: Walldorf überrollt den SCU

Einer der wenigen Lichtblicke war der Einsatz von Markus Krieger an Brett 7 der mit Schwarz ein Remis erkämpfte

Am vierten Spieltag der Oberliga empfing der SC Untergrombach den SV Walldorf in der Joß-Fritz-Schule. Walldorf hatte stark aufgestellt, erstmals war ihr nominelles Spitzenbrett an Bord, dafür fehlte Adrian Gschnitzer. Der SCU hielt mit GM Davor Rogić am ersten Brett dagegen, musste jedoch auf IM Fuchs und FM Kountz verzichten. Walldorf war überlegen, was dann kam, hatte jedoch kaum jemand erwartet: Der SCU wurde förmlich überrollt.

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Open: Rekordsieger GM Ikonnikov führt jetzt die Rangliste an

Open-Rekordsieger GM Vyacheslav Ikonnikov (2541, SF Bad Mergentheim) hat fürs Open 2019 gemeldet und führt die Rangliste der Voranmeldungen jetzt deutlich an. Der Russe gewann erstmals 1999 das Turnier, dann 2008 und in Serie von 2015 bis 2017. Im vergangenen Jahr fehlte er im Turnier. Damit sind bereits drei Großmeister vorangemeldet (Ikonnikov, Shishkin, Meijers). Sollten am 2. Januar alle drei Spieler in der Bundschuhhalle erscheinen, wäre es erst das dritte Turnier unter Beteiligung von drei GM nach 2017 (Ikonnikov, Kekelidze, Shishkin) und 2014 (Kozakov, Turov, Ivanov).

Ein weiterer ehemaliger Turniersieger hat dieser Tage ebenfalls für 2019 gemeldet, es ist Jürgen Kettner (BG Buchen). Kettners Turniersieg ist schon eine Weile her, er konnte 1987 die vierte Ausgabe des Turniers gewinnen.

Auch im B-Turnier füllt sich die Liste der Voranmeldungen, bereits 36 Spieler haben ihre Absicht zu spielen bekundet. Erfreulich ist die Zahl an Jugendspielern, steht doch das Untergrombach Open stets in direkter Konkurrenz zu den badischen Jugendeinzelmeisterschaften.

Oberliga: Heimspiel gegen Walldorf

Am kommenden Sonntag findet in der Untergrombacher Joß-Fritz-Schule das zweite Oberliga-Heimspiel gegen den SV Walldorf statt. Walldorf hat nach einer Auftaktniederlage gegen starke Sasbacher mit Siegen gegen Hockenheim II und Baden-Baden III zurück in die Spur gefunden. Der SC Untergrombach steht mit einem Punkt aus drei Partien bereits massiv in der Pflicht und muss liefern. Das Heimspiel beginnt ab 11 Uhr, der Eintritt ist frei. Wer sich die Partien nicht live vor Ort anschauen mag, wird über die SCU-Twitterseite oder hier auf der Homepage über den Verlauf des Kampfes auf dem Laufenden gehalten.

Open: IM Stets und IM Kurayan haben gemeldet

Die Liste der Titelträger beim 36. Untergrombach Open wird länger: Aus der NRW-Oberliga von den SF Gerresheim haben die beiden Ukrainer IM Uslan Kurayan (2391) und IM Dmitry Stets (2374) fürs A-Open gemeldet. Beide haben zuletzt im Oktober das Lichtenrader Herbst-Open in Berlin gespielt und sind dort auf den geteilten zweiten Rang gekommen. Derzeit sind im A-Turnier somit 2 Großmeister, 2 Internationale Meister und 2 FIDE-Meister vorangemeldet.

Oberliga: Partien vom dritten Spieltag

Die Partien vom dritten Oberligaspieltag gegen Sasbach sind nun veröffentlicht und können nachgespielt werden. Es zeigt sich, dass zwei Untergrombacher Spieler riesengroßes Glück gehabt haben, mit einem halben Punkt aus der Partie gegangen zu sein. Weiterhin haben wir unser Partien-Archiv aus den vergangenen Jahren vervollständigt, so dass nun nahezu lückenlos die Partien der ersten Mannschaft seit der Saison 13/14 auf dieser Webseite verfügbar sind.

Open: GM Meijers und FM Dr. Podat haben gemeldet

Die Liste der Voranmeldungen fürs Untergrombacher A-Open ist um zwei Titelträger reicher: Mit dem Letten GM Viesturs Meijers (Nickelhütte Aue, 2437 ELO) hat Titelverteidiger GM Shishkin einen starken Konkurrenten bekommen.GM Meiers ist ein recht aktiver Spieler, der zuletzt im Mai 2018 das Rottaler Schach-Open gewonnen hat. Meijers spielt in der zweiten Schachbundesliga Ost für den ESV Nickelhütte Aue am dritten Brett. Dort holte er in der vergangenen Saison 5 aus 9 Punkte und wurde mit Aue Meister in der Ost-Liga. Der Verein verzichtet jedoch auf den Aufstieg in die erste Bundesliga.

 

 

 

 

 

Ebenfalls zum Kreis der Titelfavoriten zählt der Ukrainer FM Dr. Vladimir Podat vom SK HD-Handschuhsheim, der 2017 Badischer Einzelmeister wurde. Seit vielen Jahren ist er am Spitzenbrett in Heidelberg-Handschuhsheim in der Verbandsliga Nord am Start. Er spielt nicht nur in der Mannschaft, sondern auch regelmäßig Turniere und hat in Untergrombach durchaus Chancen auf einen Turniersieg.

SCU III schlägt Odenheim hoch


Odenheim gegen den SCU III (Untergrombach rechts)

In der A-Klasse hatte der SCU III ein Auswärtsspiel beim Aufsteiger Odenheim zu bestreiten, Spielbeginn war 9 Uhr morgens. Odenheim ist ein kleiner Verein mit gerade noch elf Mitgliedern, gegen Untergrombach saßen jedenfalls acht Mann an den Brettern. Der SCU musste Marlis Jahraus erneut an die zweite Mannschaft abgeben, dafür wieder mit Klubchef Heiko Schleicher am fünften Brett. Und alle legten hochmotiviert los, einer jedoch hatte es besonders eilig: Alexander Wachter an Brett 3 kam zu einem starken Königsangriff mit gegenläufigen Rochaden. Nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit kam die folgende Stellung aufs Brett:

Hier blieb Schwarz nichts anderes übrig, als die Hand zu reichen. An Brett 7 und 8 schlug dann die Untergrombacher Jugend zu: Sowohl Simon Kling (8) als auch Luca Toth (7) besiegten ihre Gegner jeweils mit taktischen Manövern im Mittelspiel. Beim Stand von 0:3 sah es schon sehr gut aus, Marc Toth hatte Gewinnstellung, bei Heiko Schleicher, Britta Mangei und Ralf Toth musste man nicht von Niederlagen ausgehen, nur Bernhard Kling am zweiten Brett stand klar auf Verlust. Allerdings gelang es dem Untergrombacher Mannschaftsführer, die gegnerische Ungeduld auszunutzen und das Blatt zu seinen Gunsten zu drehen. Bernhard Kling verwertete seine Partie zum Sieg. Auch Britta Mangei ließ nach längerer Durststrecke einen Sieg folgen, der nie in Gefahr geraten war. Nur Heiko Schleicher kam kurz vor der Zeitkontrolle unter die Räder. Auch Marc Toth hatte Probleme mit den alten analogen Uhren und vor der Zeitkontrolle unterlief ihm ein Patzer, so dass er nun eine Verluststellung verwalten musste. Am Spitzenbrett verlief der Kampf zugunsten der Untergrombacher: R. Toth mit Weiß spielte von Beginn an gegen den gegnerischen Damenisolani, konnte diesen blockieren und immer weiter unter Druck setzen. Hier war es der Odenheimer, der unter Zeitdruck einen Fehler beging, der die Partie sofort beendete. Beim Stand von 1:6 warteten die verbliebenen Untergrombacher darauf, dass Marc Toth seine Partie endlich aufgab, doch zäh und verbissen verteidigte sich Marc weiter. Spätestens als der Gegner ein Matt in 2 übersah war klar, dass es noch einige Zeit dauern sollte. Und die Beharrlichkeit des Untergrombacher Jugendspielers zahlte sich aus: Der Gegner ließ eine Figur stehen und bot völlig konsterniert umgehend Remis an in immer noch vorteilhafter Stellung, was Marc erfreut sofort annahm. Mit einem 1,5:6,5 Auswärtssieg fuhr der SCU wieder nach Hause.

Nach diesem hohen Auswärtssieg ist der SCU III auf dem zweiten Tabellenplatz angekommen und hat im neuen Jahr am 13. Januar zuhause den SK Sulzfeld zu Gast. Top-Scorer des Teams ist jetzt Luca Toth mit 3 aus 3.

Bereichsliga: SCU II erkämpft Unentschieden in Wiesental

von Kay Hayen und Ralf Toth

Nach zwei Siegen zum Auftakt wollte die zweite Mannschaft des SCU in Wiesental nachlegen. Der Mannschaftskampf begann schwierig, denn ein Spieler hat unentschuldigt und unerreichbar gefehlt. Dadurch haben die sieben anderen Spieler 20 Minuten Bedenkzeit verloren. Das war für viele frustrierend. Darüber hinaus war es problematisch, weil viele Spieler sich auf ihre Farbe vorbereitet hatten und nun anderweitig spielen mussten.

Das Spiel an Brett 1 war auf hohem Niveau. Wolfgang Weiler gewann mit Weiß irgendwann die Initiative und es lief auf verschiedenfarbige Läufer mit Königsangriffen raus, wobei der weiße Angriff schneller war. Die Zeitnot war hier sicherlich der entscheidende Grund, warum der Angriff nicht voll durchschlug. Weiler konnte aber immerhin zur Verärgerung seines Gegners im dann anschliessenden Endspiel dessen Stellungschwächen nutzen, um in ein Endspiel mit verschiedenenfarbigen Läufern zu kommen, in dem sein Gegner nichts mehr erreichen konnte. Kay Hayen an Brett 2 hatte sich auf Weiß vorbereitet und musste dann mit Schwarz gegen einen 1949er spielte, er hatte einen schweren Stand mit einer passiven Stellung, die zum Köngisangriff einlud. Unter Nutzung aller defensiven Resourcen und mit Aufbau von Gegenspiel gewann Hayen einen Bauern, der Gegner entschloss sich daher, das Remisgebot anzunehmen. Dr. Martin Spitz an Brett 3 hat seinen Gegner klar überspielt und mit einem geschickten Königsangriff die Partie gewonnen. Emir Mesic dagegen an Brett 4 war zu ungeduldig und übersah einen Bauernverlust, danach war die Partie bereits gelaufen. Michael Noll (Brett 5) konnte gegen einen stärkeren Gegner remisieren. Pascal Nied hatte einen passiv eröffnenden Gegner, der dann einen Angriffsversuch startete, den Pascal abwehrte. Im Gegenangriff konnte er ihn dann taktisch überrumpeln - eine tolle Leistung des Jugendspitzenspielers - einen starken Gegner besiegt und selbst stark gespielt. Marlis Jahraus hatte ein Endspiel mit verschiedenen farbigen Läufern, zwar mit Minusbauer, die Partie war aber am Ende remis.

Aufgrund der schwierigen Gesamtsituation muss das erkämpfte Unentschiedenen gegen einen starken Gegner umso höher eingeschätzt werden. In der Tabelle der Bereichsliga Nord 3 belegt der SC Untergrombach II den zweiten Tabellenplatz.

SCU V unterliegt Ettlingen VI

von Simon Richter

Am Sonntag versuchte die 5. Mannschaft gegen Ettlingen 6 ihr Glück aber am Ende reichte es dann leider doch nicht zum Sieg unter anderem da unsere Mannschaft nur zu dritt antreten konnten somit gingen schon mal zwei Spiele kampflos nach Ettlingen. Für den SCU spielten an Brett 1, Mattis Zimmermann welcher leider seine beiden Spiele gegen den starken Ettlinger Niklas Jung verlor, an Brett 2 Raphael Rössler welcher seinen Gegner in einer knapp 1,5 Stunden langen Partie besiegte ! In Raphaels Stellung hatte dieser mit zwei Freibauern gegen den gegnerischen Rand-Doppelbauern klar die Oberhand. In seiner zweiten Partie machte Raphael dann - wahrscheinlich ermüdet von der ersten Partie - sehr schnell Remis also eine sehr starke Leistung mit 1,5 aus 2 Punkten!

An Brett drei spielte Dorothea Richter, welche sich in ihrer ersten Partie wacker schlug aber am Ende dann doch den Kürzeren zog. In ihrer zweiten Runde setzte sie ihren Gegner dann aber mit einem schönen Mattangriff Schachmatt !!!

Am Ende stand es dann aber trotzdem 5,5 : 2,5 für Ettlingen, schade für Untergrombachs fünfte Mannschaft welche sehr gut gespielt hatte.