U20 Jugendbundesliga 2021/22 SechsterSpieltag

Jugendbundesliga Süd - Saison 2021/2022

Aufsteiger: SC Untergrombach | SC Ostfildern

Mannschaftsführer: Ralf Toth

Sechster Spieltag: 14.05.2022

SC Untergrombach (N)

1757 -

OSG Baden-Baden

1849

2 - 4

Heilbronner SV   - Karlsruher SF  

+ -

Karlsruher SF II 1255 - SF Kornwestheim 1446

1 - 5

SK Bebenhausen 1605 - SC Ostfildern (N) 1480

5 - 1

Sechster Spieltag: Einzelergebnisse

Brett

SC Untergrombach (N)

DWZ  

OSG Baden-Baden

DWZ

Ergebnis

1 Pascal Nied 2020 - FM Niklas Schmider 2364

0 - 1

2 Andre Hayen 1807 - Rebecca Doll 1948

½

3 Marc Toth 1673 - Julius Semling 1706

0 - 1

4 Luca Toth 1659 - Johannes Semling 1800

0 - 1

5 Simon Richter 1693 - Merymuthu Nanthivarman 1425

½

6 Levin Uyar 1692 -    

+ -

Sechster Spieltag: Tabelle

Rang Mannschaft Spiele Punkte Brettpunkte DWZ-Schnitt
1 OSG Baden-Baden 6 12:0 28½ 1915
2 Karlsruher SF 6 10:2 23 1764
3 SK Bebenhausen 6 8:4 24½ 1684
4 SC Untergrombach II (N) 6 8:4 19½ 1745
5 Heilbronner SV 6 6:6 20½ 1575
6 SF Kornwestheim 6 2:10 12 1573
7 SC Ostfildern (N) 6 2:10 1475
8 Karlsruher SF II 6 0:12 1351

Spielbericht

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison trat die OSG Baden-Baden unvollständig an, diesmal blieb Brett 6 frei und Levin Uyar kam zu einem kampflosen Sieg. Traurig, dass es der Topfavorit nicht gebacken bekommt, in diesem Wettbewerb eine komplette Mannschaft zu stellen!


Marc Toth an Brett 2 verlor den Kampf um das Schlüsselfeld c6

In der Partie an Brett 3 ging es bei der offenen c-Linie einzig um das Schlüsselfeld c6. Marc Toth verteidigte lange clever, verlor jedoch letztendlich den Kampf um das Schlüsselfeld und die verbliebenen weißen Angriffsfiguren Dame und Turm drangen auf der c-Linie ein und besorgten in einem schönen Königsangriff die Entscheidung.


Rebecca Doll (Baden-Baden) und Andre Hayen trennten sich Remis nach einem langen Theorie-Duell

An Brett 2 folgten Rebecca Doll und Andre Hayen ganze 20 Züge lang der Partie Carlsen-Aronian aus dem Jahr 2010. Das Theorie-Duell endete nach 45 Zügen verdient unentschieden, die Partie verließ nie die Remisbreite.

Am Spitzenbrett musste sich Pascal Nied mit der Katalanischen Eröffnung von FM Schmider auseinandersetzen. Nied beschränkte sich auf das Verteidigen und hielt seinen Laden gut zusammen, im 26. Zug ermöglichte er dem Baden-Badener ein Qualitätsopfer gegen die geschwächte eigene Königsstellung, was letztlich entscheidend war. Eine komplizierte Partie auf hohem Niveau, die letztlich verdient an die OSG Baden-Baden ging.


Luca Toth warf die Partie im frühen Stadium weg.

Am vierten Brett war die Partie im Grunde nach 13 Zügen entschieden, als Luca Toth im Scheveinger System der Sizialinischen Verteidigung den Bauern nach b4 schob und dabei den Bauern auf c2 "vergaß". Ein schwerer strategischer Fehler, den sein Gegner konsequent ausnutzte und ihm die Konsequenzen dieses positionellen wie taktischen Fehler vor Augen führte.

Nicht mehr rekonstruierbar war die Partie an Brett 5. Offenbar war diese Partie sehr aufregend, denn auf Untergrombacher Seite wurden mehrere unmögliche Züge notiert. Überliefert ist noch, dass nach einem stetigen Auf und Ab, die beiden Protagonisten für große Erheiterung sorgten, weil erst Simon Richter im Endspiel Remis bot ("Schiedsrichter, hat der gerade wirklich Remis geboten?") und seine Gegnerin minutenlang nachdachte, bevor sie das Remisgebot annahm. Dabei hing die ganze Zeit der Turm der Baden-Badener Spielerin, was wohl weder Weiß noch Schwarz erkannten...

Der SC Untergrombach unterlag in dem Heimspiel gegen fünf Baden-Badener mit 2:4  und muss am letzten Spieltag beim SK Bebenhausen antreten. Das Saisonziel Klassenerhalt ist jedoch längst erreicht, so dass der SCU entspannt aufspielen kann.